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AT&S schließt Werk in Klagenfurt per Jahresende
Wien/Graz (APA) Der börsenotierte Leiterplattenhersteller AT&S schließt sein Werk in Klagenfurt mit Jahresende 2013. Der Standort könne aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht mehr fortgeführt werden, sagte AT&S-Vorstandschef Andreas Gerstenmayer am Dienstag zur APA. Für die betroffenen 109 Mitarbeiter werde ein Sozialplan angestrebt.
"Nachdem einer der potenziellen Interessenten abgesagt hat, mussten wir feststellen, dass wir keine Alternative haben, um diesen Standort weiterführen zu können", so der CEO. Am Standort Klagenfurt werden einseitige Leiterplatten produziert.
Handy-Absatz wuchs im Q1 vor allem in Asien
Egham (APA/dpa) Asien wird zum wichtigsten Wachstumsmarkt für die Handy-Hersteller. Im ersten Quartal wurde gut jedes zweite Mobiltelefon weltweit in der Region Asien/Pazifik verkauft, wie die Marktforscher von Gartner am Dienstag mitteilten. Es war die einzige Weltregion, in der im Jahresvergleich mehr Handys abgesetzt wurden. Die Verkäufe stiegen um 6,5 Prozent.
Insgesamt steigt der Smartphone-Absatz weiterhin rasant - aber die Verkäufe einfacher Handys brechen ebenfalls schnell weg. Zusammen genommen wuchs der weltweite Absatz aller Mobiltelefone deshalb nur um magere 0,7 Prozent auf 425,8 Millionen Geräte. Dabei sprangen die Smartphone-Verkäufe um knapp 43 Prozent auf 210 Millionen Stück hoch.
Samsung baute laut Gartner die Spitzenposition mit einem Marktanteil von 30,8 Prozent bei Smartphones und 23,6 Prozent bei allen Mobiltelefonen weiter aus. Apple mit seinem iPhone hält sich fest auf der zweiten Position im Smartphone-Geschäft, auch wenn der Marktanteil im Jahresvergleich von 22,5 auf 18,5 Prozent abrutschte. Die Gartner-Zahlen liegen in etwa auf einer Linie mit den zuvor vorgestellten Schätzungen des zweiten großen Marktforschers IDC.
Sony kehrt in Gewinnzone zurück
Tokio (APA/dpa) Der japanische Elektronik-Riese Sony hat erstmals seit 2008 wieder schwarze Zahlen vorgelegt. Im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr gab es einen Gewinn von 43 Mrd. Yen (331 Mio. Euro). Das Plus kam aber vor allem aus dem Verkauf von Immobilien und Beteiligungen. Auch der schwächere Yen-Kurs half. Konzernchef Hirai muss nun beweisen, dass auch das Sony-Kerngeschäft profitabel arbeiten kann.
Für das angebrochene Geschäftsjahr stellte Sony einen Nettogewinn von 50 Mrd. Yen in Aussicht. Das war etwas weniger als Analysten erwartet hatten. Es ist jedoch ein positiver Kontrast zu den jüngsten tiefroten Zahlen. Allein in dem Geschäftsjahr bis März 2012 hatte Sony 456,7 Mrd. Yen verloren. Der Umsatz wuchs in dem gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr um 4,7 Prozent auf 6,8 Bill. Yen.
Ein großes Sorgenkind bleibt jedoch das Geschäft mit Fernsehern, das bereits seit neun Jahren in den roten Zahlen steckt. Der operative Verlust der Sparte Home Entertainment belief sich noch auf 84,3 Mrd. Yen. Sony versichert aber, das TV-Geschäft im laufenden Geschäftsjahr wieder profitabel zu machen. So soll der Absatz von Fernsehern mit Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD) auf 16 Millionen nach 13,5 Millionen im vergangenen Jahr steigen, hieß es.
Der Sony-Konzern mit seiner Kombination aus Heimelektronik, Spielekonsolen, Mobiltelefonen sowie Film- und Musikgeschäft galt einst als perfekt gerüstet für die digitale Revolution. Doch neue erfolgreiche Geräte und Dienste entwickelten stattdessen Rivalen wie Apple oder Samsung. Dagegen verhedderte sich Sony in internen Streitigkeiten zwischen den Sparten und litt zudem unter einem erstarkten Yen.
Konzernchef Hirai und rund 40 seiner Manager hatten sich kürzlich geeinigt, wegen der andauernden Defizite im Elektronikbereich auf ihre Bonuszahlungen zu verzichten. Diese machen 30 bis 50 Prozent des Jahresgehaltes aus.
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