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EBC-Newsletter #05/2009
IT-Unternehmen fordern Mut zu Investitionen
APA/Thomas Preiss - Bei der APA-E-Business-Community am 26. Februar 2009 diskutierten Experten über Möglichkeiten und Chancen der IT in der Krise (v.l.n.r.): Thomas Stern (Moderator/Braintrust), Christian Plaichner (Senactive), Wolfgang Egger (Hewlett-Packard), Wolfgang Leindecker (NextiraOne), Oliver Krizek (NAVAX), Manfred Wagner (Capgemini Austria) und Marc T. Stolte (Microsoft Österreich).

Fotos zum Event

 

Die globale Wirtschaftskrise hat auch den IT-Sektor nicht ausgespart. Dennoch könnte diese Branche gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten den Unternehmen massiv beim Sparen helfen, meinten Experten bei einer Veranstaltung der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Manfred Wagner, IT-Berater bei Capgemini Austria, betonte, dass Investitionen der Firmen zur Steigerung der Kosteneffizienz lediglich aus der Informationstechnologie getrieben werden können. Daher sei es Aufgabe der IT-Koordinatoren, hier die Aktivitäten zu verstärken. Um das Spannungsfeld zwischen Effizienz, Effektivität und Agilität zu überwinden, seien drei kritische Erfolgsfaktoren vonnöten.

 

Zunächst müsse ein kurzfristiger Return on Investment (ROI) erreicht werden. Dies könne etwa mit Outsourcing (Auslagerung) oder Offshoring (Standortverlagerung) erfolgen. Der zweite Punkt ist die Konzentration auf den "business value", d.h. welcher Wert mit konkreten Maßnahmen verbunden ist. Das Ausrichten der IT an den Fachbereichen und der Strategie eines Unternehmens bildet laut Wagner den dritten Erfolgsfaktor.

 

Die IT-Unternehmen würden derzeit ihre Hausaufgaben machen, sprich überwiegend auf etablierte Lösungen setzen und auf diese aufbauen, stellte HP-Manager Wolfgang Egger fest. Außer im Mittleren Osten seien in allen Regionen weltweit Rückgänge zu verzeichnen. Generell würden die Betriebe derzeit das Potenzial der IT grob unterschätzen. Dabei könne dieser Bereich ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein, so Egger. Auch sei vielen Unternehmen noch immer nicht bewusst, dass man mit IT wesentliche Einsparungen, etwa bei der Energie-Effizienz, erzielen könnte.

 

Wunsch nach Konjunkturprogramm

Dass in der Branche wenig Bewusstsein für die konjunkturfördernden Potenziale des IT-Sektors vorhanden ist, beklagte auch Wolfgang Leindecker, Marketingdirektor von NextiraOne. Er äußerte den Wunsch nach einem Konjunkturpaket für den IT-Bereich, da vor allem die Ministerien ihre Investitionen deutlich zurückgefahren hätten. Möglichkeiten tun sich für Leindecker etwa in den Sektoren Bildung und Gesundheit auf: "IKT kann hier auch Krisengewinner sein." Chancen ortet er zudem bei Unified Communications (UC). Wenn man diese Technologie auf das Handy brächte, würde das den nächsten Wachstumsschub für die Branche bringen. Ebenso wichtig sei die Integration der Kommunikationsinfrastruktur (Sprache, Video, aber auch Voice over WLAN) in mobile Lösungen.

 

Für Christian Plaichner, Managing Director bei Senactive, könnte der ROI bei IT-Investitionen in sechs Monaten wirksam werden. Kritik übte er an der vorsichtigen Investitionspolitik vor allem der heimischen Unternehmen: "Mut kann man sich nicht kaufen." Lediglich Firmen, "die sich was trauen, werden Gewinner sein". In Österreich und Deutschland seien die Unternehmen derzeit vorsichtig bis "ängstlich", obwohl im IT-Servicebereich die Budgets „noch da sind".

 

Warnung vor Erhöhung der Ist-Löhne

NAVAX-Geschäftsführer Oliver Krizek hielt fest, dass bereits seit längerem auf gleicher IT-Basis gearbeitet werde. Größere Projekte würden nach hinten geschoben, "kleine Themen boomen stärker". Momentan gehe es in Richtung erhöhtem Servicebedarf, neue Software wird laut Krizek kaum geordert. Rund um das Thema SaaS (Software as a Service) würden allerdings die Technologien langsam zu greifen beginnen. Dieses Geschäft sei krisenfest, da Mietmodelle abhängig von der wirtschaftlichen Lage der Unternehmen sind und jederzeit verändert werden könnten. Kritik übte er an einer möglichen Erhöhung der Ist-Löhne in der Branche. Für manche Unternehmen sei das ein "Kopfschuss".

 

Marc T. Stolte, Director Enterprise Sales bei Microsoft Österreich, stellte seinerseits derzeit einen "komischen Mix" zwischen Ländern und Branchen fest. Die USA würden im Wesentlichen auch in Zeiten der Krise weiter investieren, Europa stehe hingegen stark auf der Bremse. Der Trend hin zu Online-Plattformen sei ungebrochen. Deren Nutzung werde auch in die Firmen einziehen, glaubt Stolte. Er schränkte allerdings ein, dass die Führung eines Unternehmens nicht auf Facebook erfolgen könnte, hier seien erhöhte Sicherheitsvorkehrungen notwendig.

 

Zur Zukunft befragt, gaben die Experten nur vage Prognosen ab. Stolte ist mittelfristig optimistisch, "in sechs bis zwölf Monaten könnte die Krise überwunden sein". Berater Wagner erwartet hingegen ein Wachstum frühestens Mitte 2010. Prognosen wollte NAVAX-CEO Krizek nicht abgeben, allerdings werde "sich der gesamte IT-Markt ändern". Für NextiraOne-Vertreter Leindecker liegen die Chancen vor allem in den mobilen Lösungen, zudem würden private Technologien in die Unternehmen einziehen. Bis zum nächsten Aufschwung könnten aber bis zu fünf Jahre vergehen. HP-Experte Egger sieht Potenziale für neue Lösungen, daneben müssten sich die Unternehmen aber zusätzliche Kernkompetenzen aneignen. "Kunden sollten bei Innovationen mitziehen", forderte Senactive-Manager Plaichner. "Andere Unternehmen können weniger, verkaufen sich aber besser", nahm er auch andere Firmenbereiche in die Pflicht.

 

Videomitschnitte der Veranstaltung finden Sie unter folgenden Links:

 

Einleitung: Thomas Stern
Impulsreferat: Manfred Wagner (Capgemini Austria)
Podiumsdiskussion
Publikumsdiskussion

Fast jeder zweite Unternehmer will IT-Ausgaben kürzen
APA/dpa - Wirtschaftskammer warnt vor sinkenden Investitionen

Die Wirtschaftskrise lässt die heimischen Unternehmen bei den Ausgaben für Informationstechnologie auf die Bremse steigen. 40 Prozent von 1.000 Befragten wollen heuer die Investitionen in diesem Bereich kürzen. Die Einschnitte betreffen Hardware (59 Prozent) ebenso wie Software (50 Prozent) und IT-Beratung (36 Prozent), ergab eine Umfrage der Wirtschaftskammer.

 

WKÖ-Generalsekretär-Stellvertreter Herwig Höllinger warnte in einer Aussendung davor, die Ausgaben zu weit zurückzufahren. Dies würde die Betriebe schwächen. Eine neue Chance ergäbe sich hingegen durch die Nutzung sozialer Netzwerke. "Im Zeitalter des europäischen Binnenmarktes und der Globalisierung müssen auch die österreichischen Unternehmen zunehmend vernetzt denken und handeln. Gerade für KMU bringen soziale Netzwerke neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit oder neue Absatzmöglichkeiten, so Höllinger.

 

Die Kammer gab außerdem bekannt, dass die IT-Beraterbranche weiterhin wächst. Jährlich würde der Fachverband UBIT um rund 4.000 Mitglieder zulegen. 2008 wurden 48.824 Mitglieder verzeichnet: 29.027 Informationstechnologen, 14.025 Unternehmensberater und 5.772 Buchhalter, hieß es. So viel Dynamik will gefeiert und gefördert werden, daher wird am 16. Juni wieder der Constantinus Award vergeben. Einreichen können alle Mitglieder des UBIT über die Online-Plattform http://www.constantinus.net/ (Anmeldefrist: 3. April).

Mobiles Breitband wird in CEE stark wachsen
APA/EPA - Überdurchschnittliches Plus erwartet

Die Verbreitung von Breitband-Internet in Mittel- und Osteuropa verzögert sich. Die geringe Festnetzpenetration und vergleichsweise hohe Kosten für den Konsumenten seien dafür verantwortlich - zu diesem Schluss kommen das Beratungsunternehmen Roland Berger und UniCredit CAIB in ihrem "CEE Weather Report - Telecom".

 

Nur etwas mehr als ein Viertel der Haushalte in dieser Region verfügt über einen Breitbandzugang und nur sieben Prozent steht die Möglichkeit offen, mobil zu surfen. Zum Vergleich: In Westeuropa haben rund 60 Prozent aller Haushalte einen Breitbandzugang und 50 Prozent können mobiles Breitband nutzen. Die geringe Festnetzpenetration lässt in den kommenden Jahren "überdurchschnittliche Wachstumsraten" bei mobilem Breitband in Mittel- und Osteuropa erwarten, lautet die Prognose. Bereits jetzt würden die Mobilfunkbetreiber rasch steigende Kundenzahlen feststellen.

 

Bei der Breitbandpenetration im Festnetzbereich führend waren Ende 2007 Tschechien (42,6 Prozent), Ungarn (39,1 Prozent) und die Türkei (37,4 Prozent). Am anderen Ende der Tabelle findet sich die Ukraine mit 7,1 Prozent. Bei mobilem Breitband führte Rumänien (13,8 Prozent) vor Polen (10,6 Prozent) und Ungarn (7,4 Prozent). Praktisch kein mobiles Breitband-Internet gibt es in der Ukraine (0,04 Prozent). Zum Vergleich: In Österreich verfügten im Vorjahr 51 Prozent der Haushalte über Breitband und Ende 2007 60,4 Prozent über mobiles Breitband.

 

In den kommenden Jahren bleibe die Region Mittel- und Osteuropa "ein wichtiger Wachstumsmarkt" für europäische Telekombetreiber. Die Entwicklung werde sich jedoch weiterhin auf die urbanen Räume konzentrieren. Darüber hinaus rechnet Roland Berger einige Länder noch mit Wachstumsraten im Festnetzbereich. So soll in den kommenden fünf Jahren die Breitbandpenetration in Russland von derzeit 14,6 Prozent auf 34,3 Prozent steigen, in der Türkei von 37,4 Prozent auf 53,8 Prozent und in Bulgarien von 16,6 Prozent auf 31,5 Prozent. Gesamt betrachtet werde der fixe Breitbandmarkt in West- wie auch in Osteuropa um rund 10 Prozent wachsen, so die Prognose.

CeBIT ächzt unter Wirtschaftskrise
APA/dpa - Ausstellerzahl um 25 Prozent gesunken

Die Zeichen der Krise sind allgegenwärtig. Auch die CeBIT in Hannover als größte Computermesse der Welt bleibt von der globalen Wirtschaftsflaute nicht verschont. Bereits vor einigen Jahren hatte - auch bedingt durch den wachsenden Wettbewerb mit anderen großen Messen - ein langsamer Ausstellerschwund eingesetzt. Heuer spitzte sich die Lage allerdings dramatisch zu.

 

Insgesamt wird die Zahl der Aussteller um 25 Prozent einbrechen, lauten Schätzungen der Deutschen Messe AG. Die Ausrichter hoffen nun, für die Branche ein Signal des Aufbruchs zu setzen und Wege aus der Krise aufzeigen zu können. Angesichts der Weltwirtschaftskrise seien auch 4.300 Aussteller immer noch ein Erfolg, heißt es aus Hannover. Das Gros der Aussteller, die der Messe in diesem Jahr fernbleiben, seien vor allem kleinere Hersteller aus Asien. Die wichtigsten großen Unternehmen würden aber wieder nach Hannover kommen. Allerdings bleiben der Messe in diesem Jahr tatsächlich auch Schwergewichte wie Samsung oder Toshiba fern.

 

"Die Hightech-Industrie steht im Vergleich zu vielen anderen Branchen noch recht gut da", sagte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands BITKOM. Der Informationstechnologie- und Kommunikationsbranche komme bei der Bewältigung der Krise derzeit auch eine Schlüsselrolle zu. Viele kleine und große Unternehmen investieren gerade jetzt in neue IT-Systeme, um Kosten zu senken und in der angespannten Geschäftssituation weiter konkurrenzfähig zu bleiben.

 

Auch wenn die IKT-Industrie anders als andere Branchen wie etwa die Auto-Industrie bisher weitgehend von drastischen Einbrüchen verschont blieb, sehen die Prognosen nicht überall rosig aus. Am weltweiten PC-Markt sind die Wachstumsraten nach Erhebungen von Marktforschern im vierten Quartal 2008 drastisch eingebrochen. In der Unterhaltselektronik wird für das laufende Jahr zumindest eine Delle erwartet. Nach Einschätzung von Rohleder dürfte auch die Telekom-Industrie mit einem kleinen Minus rechnen.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Senactive www.senactive.com 

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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