18. September 2014, 14:17
Apple will besser über Datenschutz informieren
Apple legt beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten ...
17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
16. September 2014, 12:41
Videodienst Netflix in Deutschland gestartet
Der US-Videodienst Netflix ist in Deutschland gestartet. Das Unternehmen schaltete in der Nacht zum Dienstag sein Angebot frei. Netflix ...
EBC-Newsletter #19/2013
Experten: Unternehmens-IT kann von Cloud und Co. profitieren
Foto: APA - Im Bild v.l.n.r.: A Min Tjoa (TU Wien), Peter Stolzlederer (NextiraOne), Alexander Falchetto (APA-IT), Oliver Krizek (Navax) und Thomas Stern (Moderation, Braintrust)

Die IT-Abteilungen stehen unter Druck: Denn im Cloud Computing-Zeitalter sind Mitbewerber nur einen Mausklick entfernt. Warum sich das aber als Glücksfall erweisen könnte, haben Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien erklärt.

 

„Durch die Auslagerung von nicht geschäftskritischen Bereichen werden Ressourcen für die dem Unternehmen wichtigen Bereiche frei", so Alexander Falchetto von der APA-IT. Die Cloud belebe den Markt. Allerdings sei der Aufwand enorm, auch wenn es vordergründig einfacher aussehe. Man denke an die Koordination der Datenströme oder rechtliche Belange. Der Anspruch an IT-Techniker steige ebenfalls.

 

Neben agilen Methoden billigt der Experte dem Trend zur Cloud kurzfristig den größten Einfluss zu. Die Themen Social Web, Big Data und Mobile hätten zwar Auswirkungen darauf, wie private und berufliche Anwender mit IT umgehen, würden aber die IT-Organisationen nicht massiv ändern. „Sie sind dafür gut aufgestellt", so Falchetto.

 

Neue Kompetenzen notwendig

Allerdings würden die IT-Abteilungen künftig zusätzliche Kompetenzen brauchen, um Innovationen hervorzubringen, so A Min Tjoa von der Technischen Universität (TU) Wien. Grund dafür sei der Trend zur Vernetzung. „Verschiedene Fähigkeiten in einem Team zusammenzuschließen, ist essenziell für den Erfolg", so der Professor.

 

Mit der Cloud verliere die Fachabteilung ihr Kerngeschäft, dennoch werde es immer den Bedarf nach zentraler Koordination geben - freilich in einer anderen Form. Weiters sei eine Dezentralisierung von IT-Kompetenzen, dorthin wo Lösungskompetenz gefragt wird, zu erwarten.

 

„Externe Konkurrenz wird überschätzt"

Geschäftskritische Systeme werden kaum ausgelagert, Mail-Dienste und Co. hingegen schon, stellte auch Oliver Krizek vom Softwarespezialisten Navax fest. Ein klarer Trend sei, dass die IT-Mannschaften kleiner werden. „Das Schreckgespenst der externen Konkurrenz wird aber überschätzt", meint der Manager.

 

Die Cloud sei unter anderem für Firmengründer sehr interessant, da die großen Anfangsinvestitionen wegfallen. Bei großen Unternehmen müsse man sich das differenziert ansehen. Für die Anbieter rechne sich die Cloud tendenziell erst nach drei bis vier Jahren. „Die müssen da jetzt durchtauchen, weil ihnen die Butter auf dem Brot - die Lizenzeinnahmen - fehlt", so Krizek.

 

Die Abhängigkeit sei bei der Cloud ein großes Thema für die IT-Abteilungen. Man verliert Einfluss, sagte Peter Stolzlederer vom Systemintegrator NextiraOne. Viele Betriebe seien eher an einem Kompromiss interessiert: Bereiche nicht ganz auslagern, sondern bei sich „fremdbetreuen" zu lassen. „Selbst steuern ist etwas anderes als selbst betreiben", erklärte Stolzlederer.


Service:

Fotos zum Event

Impulsreferat: Alexander Falchetto (APA-IT)

Einladung zum Kongress "E-Rechnung" in der WKÖ am 3. Oktober 2013
WKO - PDF-Rechnungen werden ab 1.1.2014 nicht mehr akzeptiert

Die Lieferanten im Waren-und Dienstleistungsverkehr mit Bundesdienststellen sind ab 2014 verpflichtet, ihre Rechnungen ausschließlich elektronisch und in struktu­rierter Form einzubringen. WKÖ und Finanzministeri­um veranstalten den Kon­gress „E-Rechnung", um die praktische Umsetzung für Unternehmen zu zeigen:


Wann:  Donnerstag, 03. Oktober 2013, 14:00-17:30 Uhr

Wo: Wirtschaftskammer Österreich (Julius Raab Saal), 4., Wiedner Hauptstraße 63


Die Teilnahme ist kosten­los, Anmeldung unter http://wko.at/e-rechnung
Unter dieser URL wird der Kongress auch live ins Web gestreamt und steht im An­schluss als Video on Demand zur Verfügung.

Österreicher kauften online am meisten bei Amazon ein
APA - Die 100 größten Internetshops verzeichneten ein Plus von 20 Prozent Der US-amerikanische Versandriese Amazon ist für die Österreicher die erste Adresse, um im Internet einzukaufen. 2012 machte der heimische Amazon-Shop einen Umsatz von 318 Mio. Euro. An zweiter Stelle rangierte weit abgeschlagen universal.at. Dort kauften die Österreicher um 93 Mio. Euro ein. Auf Platz 3 kam ottoversand.at (63 Mio. Euro).

 

Zusammen setzten die 100 größten Onlineshops in Österreich im Vorjahr 1,8 Mrd. Euro um. Gegenüber 2011 ist das ein Zuwachs von 20 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommen das EHI Retail Institut und das Statistikportal Statista.

 

Auch in Deutschland kauften die Menschen im vergangenen Jahr am meisten beim Versandhändler Amazon ein. amazon.de lukrierte demnach 4,8 Mrd. Euro. Der zweitplatzierte Otto erreichte 1,7 Mrd. Euro Umsatz. Die Top-100-Onlinehändler in Deutschland setzten 18,5 Mrd. Euro um.

 

Punkto Onlineshopping sind uns die Schweizer um einiges voraus: Die 100 größten Online-Shops der Schweiz setzten 2012 mit 3,3 Mrd. Euro fast doppelt so viel um wie die Top-100 in Österreich. An erster Stelle steht allerdings nicht Amazon, sondern der Elektronikhändler Digitec (422 Mio. Euro). Bei amazon.de kauften die Schweizer um 222 Mio. Euro ein. Auf Platz 3 kam Nespresso (219 Mio. Euro).

IKT-Branche: Sind Infrastruktur wie Straße und Bahn
APA/dpa - Wertschöpfung viermal so hoch wie in der Landwirtschaft Die Anbieter von Informationstechnologien (IT) und Telekommunikationslösungen fühlen sich unter ihrem Wert geschlagen. Leider würde die Politik viel zu wenig sehen, dass die IKT-Branche ein wesentlicher Infrastrukturanbieter ist, der die vierfache Wertschöpfung der Landwirtschaft hat, so Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

 

Er wünscht sich, dass die Branche als Infrastrukturanbieter gleichwertig mit Bahn und Straße betrachtet wird. Schließlich habe die Branche einen jährlichen Produktionswert von bis zu 31 Mrd. Euro und eine Wertschöpfung von 15 Mrd. Euro. „IKT ist mehr als nur Internet", so Roitner im Gespräch mit der APA. Zu den Bereichen gehörten etwa die Elektromobilität, intelligente Stromzähler oder Verkehrstelematik. Er erinnert daran, dass der IKT-Sektor noch Industrieproduktion in Österreich hat, was man nicht mehr von allen Branchen sagen könnte.

 

Roitner wiederholte die alte Forderung des Fachverbandes, die Kompetenzen für IKT an einer Stelle zu bündeln. Dies könnte etwa die Telekom-Regulierungsbehörde sein. Wenig Hoffnung hat er, dass die erwarteten Millionenerlöse bei der Versteigerung der „Digitalen Dividende" (ungenützte TV-Analog-Funkfrequenzen) zweckgebunden in der Branche bleiben könnten. An sich sei die IKT-Förderung durch den Staat ja nicht so schlecht, allerdings mangle es an der Basisförderung, so Roitner.

Im Laufschritt durch die virtuelle Welt
TU Wien - Tuncay Cakmak hatte die Idee für den "Virtualizer" Durch eine virtuelle Welt laufen, während man in der Realität am selben Platz bleibt - das soll der „Virtualizer" ermöglichen, den Wissenschafter der Technischen Universität (TU) Wien entwickelt haben. Eine mit Sensoren gespickte reibungsarme Oberfläche versetzt den Nutzer dabei in die Lage, durch eine dem Gehen ähnelnde Bewegung durch computergenerierte Welten zu steuern.

 

Das Gerät soll bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen, teilte die TU mit. Wer bisher tatsächlich und nicht nur mit einem Joystick durch virtuelle Welten spazieren wollte, war entweder auf teures Equipment angewiesen oder musste sich mit wenig zufriedenstellenden Ergebnissen begnügen, meint man an der TU. Dort hatte der Student Tuncay Cakmak die Idee für den „Virtualizer", den er gemeinsam mit weiteren Studierenden und dem Virtual-Reality-Experten Hannes Kaufmann vom Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme entwickelte.

 

In dem Gerät gleiten die Füße bei jedem Schritt über eine glatte, reibungsarme Oberfläche. Die Bewegung ähnelt ein wenig dem „Moonwalk", man geht, bewegt sich aber nicht vom Platz. Im Boden sind Sensoren integriert, die jeden Schritt elektronisch aufzeichnen. Körperdrehungen werden über einen Gurt registriert, mit dem man im Metallgestell des „Virtualizers" festgehalten wird. Eine handelsübliche 3D-Brille registriert die Blickrichtung des Kopfes. Sie ist von der Beinbewegung unabhängig, man kann also in eine Richtung laufen und in eine andere Richtung schauen. Der höhenverstellbare Gurt registriert zudem Bewegungen wie in die Knie gehen oder springen.

 

Der Prototyp ist laut TU fast ausgereift, das Gerät soll 2014 auf den Markt kommen. Bei der „Gamescom" in Köln wurde der „Virtualizer" bereits präsentiert, und es haben laut Cakmak auch schon Firmen ihr Interesse angemeldet. „Unser Produkt soll Virtual Reality endlich raus aus den Versuchslabors und rein in die Wohnzimmer der Gamer bringen", so der Student.

 

SERVICE: Video zum „Virtualizer"

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com/

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAMSUNG www.samsung.at

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen