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Blackberry schreibt wieder schwarze Zahlen
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18. Dezember 2014, 15:08
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17. Dezember 2014, 14:15
Apple setzt sich bei iPod-Musik durch
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EBC-Newsletter #20/2014: Ankündigung zum nächsten Event
"Das neue Maschinenzeitalter: Wie die Automatisierung die Arbeitswelt verändert"

Bis 2020 werden uns Smart Machines umgeben, die fähig sind, bestimmte Routine-Aufgaben zu übernehmen. Dabei geht es um kontextsensitive, persönliche Assistenten, intelligente Ratgeber oder auch autonom arbeitende, selbst lernende Industriesysteme. Die Ära der Smart Machines wird laut Gartner die disruptivste Ära in der Geschichte der IT.


In den USA ist laut Studien fast jeder zweite Job in Gefahr. Spracherkennung, virtuelle Agenten, autonom fahrende Autos, künstliche Intelligenz und Rechtsanwälte, die mittels smarter Software Tausende Seiten durchforsten lassen, sind nur ein paar Beispiele. Welches Potenzial birgt das „neue Maschinenzeitalter"? Und welche Auswirkungen hat das auf den Arbeitsmarkt?

Darüber diskutieren Experten, u.a. Peter Brandl (evolaris), Andreas Kugi (TU Wien), Michael Scholl (IBM Österreich) und Peter Wöhrer (Kapsch) am 30. Oktober im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Datum: Donnerstag, 30. Oktober 2014
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

Bei Interesse melden Sie sich bitte hier an.

IT-Branche kritisiert Investitionsbremsen
APA (Hochmuth) - Experten sind gegen Gratis-Papierrechnung und Festplatten-Abgabe

Die von der Regierung angekündigte Aufstockung der ersten Tranche der "Breitband-Milliarde" auf 300 Mio. Euro war ein guter erster Schritt, es muss aber noch mehr passieren, um den Ausbau des Breitband-Internet in Österreich zu beschleunigen - das sagten Vertreter der Telekom- und IT-Branche bei einer Pressekonferenz.

 

Die Entscheidung der Regierung, 300 Mio. zur Verfügung zu stellen, sei "erfreulich", erklärte Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter. "Dieser Betrag wird von der Industrie verdoppelt werden, das heißt, wir erhalten hier einen ersten guten Schub, um zu einem guten Breitbandausbau in Österreich zu kommen", so Ametsreiter. "Wir rechnen natürlich auch damit, dass die zugesagte Milliarde kommen wird." Allein das deutsche Bundesland Bayern fördere den Internetausbau mit zwei Mrd. Euro, betonte der Telekom-Chef.

 

Der Stand des Internetausbaus korreliere ganz klar mit der Wohlstandsentwicklung eines Landes, sagte ÖIAG-Chef Rudolf Kemler, der auch Präsident der Interessenvereinigung Internetoffensive Österreich (IOÖ) ist. Österreich müsse deshalb in diesem Bereich besser werden. "Wir müssen etwas schneller laufen als der Durchschnitt, um an die Spitze zu kommen."

 

Vom Wegerecht bis zum "Vectoring"

Ametsreiter forderte die Beseitigung von Investitionsbremsen. Dazu würden auch die Rahmenbedingungen gehören. "Wenn man die Wegerechte ändert in eine Richtung, dass man noch schneller zu einem Ausbau kommt, wäre das ein guter Schritt." Auch bei einigen Technologien, wie etwa dem "Vectoring", stehe die Regulierung derzeit auf der Bremse. "Wir könnten hier durch eine sehr einfache Entscheidung, die sehr schnell fallen kann, zu einer Verdoppelung der Bandbreiten kommen."

 

Wichtig wäre es auch, keine negativen Investitionsanreize zu setzen, sagte Jan Trionow, CEO von Hutchison Drei Austria. "Unsere Branche ist in den vergangenen Jahren immer wieder gebeutelt worden durch Hürden, Abgaben und andere regulatorische Eingriffe", sagte Trionow, der wie Ametsreiter im Vorstand der IOÖ sitzt. Ihm sind etwa die kostenlose Papierrechnung oder die "technologiefeindliche" Festplattenabgabe ein Dorn im Auge.

 

In der Vergangenheit hätten die alternativen Anbieter von den Förderungen wenig gesehen, "das ganze Geld ist nicht bei uns gelandet", beklagte der Chef von T-Mobile Austria, Andreas Bierwirth. Deshalb bemühe sich die IOÖ, eine gemeinsame Position für die Gestaltung der Ausschreibungsbedingungen für den Ausbau zu finden. "Lieber habe ich keine Förderung als eine unfaire Förderung."

EU will den europäischen IT-Sektor pushen
APA/EPA - Europa hinkt laut Kroes bei "Big Data" hinterher"

Die EU-Kommission will gemeinsam mit der IT-Industrie den Rückstand Europas im Bereich "Big Data" aufholen. So werden in einem Public-Private-Partnership-Projekt (PPP) von 2016 bis 2020 insgesamt 2,5 Mrd. Euro investiert, um die Entwicklung bei "Big Data" - dem Sammeln, Speichern und innovativen Auswerten riesiger Datenmengen - zu fördern.

 

"Wir wollen Europa beim globalen Datenrennen an die Spitze bringen", kündigte die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes in Brüssel an. 500 Mio. Euro des PPP-Projekts stammen aus dem EU-Förderprogramm Horizon 2020, die restlichen zwei Mrd. Euro von den privaten Partnern. Hierzu gehören Branchengrößen wie SAP, Orange, Siemens oder Atos, aber auch Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Institut.

 

"Big Data ist der Treibstoff der Wirtschaft", umriss Kroes die Bedeutung des Sektors für den Kontinent: "Und Europa hängt hinterher. Jede Big-Data-Company kommt aus den USA." Europa sollte hierbei aber Mitspieler auf Augenhöhe sein. "Es ist nicht zu spät, aber wir müssen uns beeilen", unterstrich Kroes.

 

Kroes' Partner auf der Seite des privaten Sektors, Jan Sundelin als Präsident der "Big Data Value Association", unterstrich, dass bei den Gemeinschaftsanstrengungen auch kleine und mittlere Unternehmen beteiligt seien: "Wir wollen auch auf den Zug aufspringen." Die Wachstumsraten in Sektor Big Data seien weltweit enorm. Entsprechend bleibe man auch für weitere Partner beim Projekt offen.

 

Service: http://www.bigdatavalue.eu

Pflichtfach "Programmieren" in Schulen gefordert
APA/dpa - Voraussetzung für "Erfolg in der Gesellschaft von morgen"

Geht es nach Microsoft, Facebook, dem Softwarehersteller SAP und weiteren großen IT-Firmen, sollen in der EU künftig alle Schüler Informatikunterricht mit Algorithmen, Programmierung und Informationsverarbeitung erhalten. Das sei Voraussetzung, um "in der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft von morgen erfolgreich sein zu können", schreiben sie in einem offenen Brief an die EU-Bildungsminister.

 

Die Anzahl von unbesetzten IKT-Stellen in Europa werde bis 2020 schätzungsweise auf 900.000 ansteigen, warnen sie in dem Brief. Die Fähigkeit zu programmieren sei nicht nur für "Computerfreaks" interessant, sondern Voraussetzung für eine Vielzahl "attraktiver, kreativer Berufe". Doch obwohl Programmieren einfach zu erlernen sei, werde es im Allgemeinen derzeit an Schulen nicht unterrichtet. Nur 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen besuchen demnach derzeit Schulen mit fächerübergreifendem IKT-Schwerpunkt, weniger als 15 Prozent erhalten weiterführenden IKT-Unterricht.

 

Für die Zukunft fordern die IT-Industrievertreter die Etablierung eines Unterrichtsfachs Programmieren sowie langfristige Ausbildungsprogramme und Unterstützungssysteme für Lehrer. Die Branche selbst will über Europas erste Programmierplattform den Schulen vor Ort qualitativ hochwertige Ressourcen, Schulungen und Informationen zu lokalen Programmierclubs zur Verfügung stellen.

Marktforscher kappen Prognose für Tablet-Absatz
APA/EPA - Viele Menschen sehen keinen Bedarf für Tablets in ihrem Alltag

Marktforscher sehen den Markt für Tablet-Computer immer skeptischer. Die Analysefirma Gartner hat ihre Absatzprognose für dieses Jahr jetzt um elf Prozent auf gut 229 Millionen Geräte gekappt.

 

Bestehende Nutzer tauschten ihre Tablets langsamer als gedacht aus, zugleich bleibe der Zustrom neuer Kunden unter den Erwartungen, sagte Gartner-Analystin Annette Zimmermann. Befragungen zeigten, dass viele Menschen keine Verwendung für Tablets in ihrem Alltag sähen, lautet die überraschende Begründung für die negative Prognose.

 

Für 2014 rechnet Gartner damit noch mit einem Plus von zehn Prozent, aber erwartet zugleich, dass sich das Wachstumstempo im kommenden Jahr mit gut 19 Prozent fast verdoppelt. Für das laufende Jahr ist Gartner noch vorsichtiger als der zweite große IT-Marktforscher IDC, der seine Absatzprognose im Sommer von über 260 auf 245 Millionen Geräte gesenkt hatte. Das wäre im Jahresvergleich ein Plus von rund zwölf Prozent - während der Absatz 2013 noch um über die Hälfte wuchs.

 

Dünne und leichte Notebooks halten zugleich die Geräteklasse der Personal Computer im Spiel. Der Absatz klassischer Schreibtisch-Rechner und Laptops sinkt zwar kontinuierlich. Aber Gartner prognostiziert bei den dünnen "Ultrabooks" im kommenden Jahr einen Absatzsprung von über 70 Prozent auf knapp 64,4 Millionen Geräte. Das werde auch den gesamten PC-Absatz nach oben treiben.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Dimension Data www.dimensiondata.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- IBM www.ibm.com/at/de/

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Medien AG www.wirtschaftsblatt.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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28. November 2014
Experten: Wie der Smart Citizen die Stadt der Zukunft mitgestalten kann