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30. Oktober 2014, 13:41
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Gewinneinbruch bei Samsung
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EBC-Newsletter #16/2010: Einladung zum nächsten Event
EBC-Ladies Night: Warum IT noch immer nicht Chefinnensache ist

Initiativen, Kooperationen, Netzwerke: Seit vielen Jahren wird versucht, den Frauen-Anteil in IT-Unternehmen generell und im Top-Management speziell zu erhöhen, Hürden auf dem Karriereweg zu beseitigen und dem weiblichen Nachwuchs Informationstechnologie schmackhaft zu machen. Bisher mit bescheidenem Erfolg.

 

Was haben die Bemühungen in diesem Bereich wirklich gebracht? Woran scheitern entsprechende Anstrengungen? Welche Stolpersteine gibt es? Und welchen Einfluss hat das auf die Branche? Am 26. August beleuchten Expertinnen und Experten die Entwicklung der Positionierung von Frauen im IT-Sektor bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Es diskutieren u.a.: Sabine Zauchner (Donau-Universität Krems), Marija Jelinek (Capgemini), Lisa Kuhn (NAVAX), Evelin Mayr (HP Österreich) und Elisabeth Unger-Krenthaller (SAP Österreich).

 

Datum: Donnerstag, 26. August 2010
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Elektronische Mailings kommen beim Kunden an
Foto: APA - Werbung per E-Mail zeigt Wirkung Neben Fernsehen und Prospektwerbung haben vor allem elektronische Zusendungen in der Werbung immer größere Bedeutung. Wie aus einer Umfrage von „Marketagent" hervorgeht, nutzen gut 30 Prozent der Befragten aus Österreich, Deutschland und der Deutschschweiz zumindest fallweise persönlich adressierte E-Mails, um sich über Produkte zu informieren.

 

Damit liegen Mailings als Informationskanal in den drei Ländern mit knappem Vorsprung vor persönlich adressierten, physischen Werbe-Zusendungen. Zuschriften per Post nutzt ein Viertel, fast ebenso viele Werbung in Magazinen (24 Prozent). Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt bei erwünschten Mailings bei rund 60 Prozent. Das bedeutet, dass im Schnitt drei von fünf Newsletter-Nachrichten, zu denen man sich angemeldet hat, geöffnet und bewusst angesehen werden.

 

Als besonders interessante Inhalte gelten Gutscheine und Coupons für Produkte zum Einlösen, Informationen zu Aktionen und Auskünfte über neue Produkte. Ansonsten wurde bei der Umfrage erneut manifest, dass die Österreicher vor allem auf Prospekte anspringen. Demgegenüber holen sich deutsche Konsumenten ihre Produktinformationen hauptsächlich aus den entgeltlichen Einschaltungen im TV.

 

Marketagent befragte 1.000 Personen aus Deutschland sowie jeweils 500 Personen aus Österreich und der Deutschschweiz zwischen 14 und 65 Jahren.

Debatte um Netzneutralität gewinnt an Schwung
Foto: APA/dpa - RTR führt Gespräche mit Internetprovidern Die Diskussion über die gleichberechtigte Übertragung aller Daten im Internet hat nun auch Österreich erreicht. Allerdings ist die sogenannte Netzneutralität hierzulande nicht spezifisch gesetzlich geregelt. Wie aus dem Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage zu erfahren war, plant die Telekomregulierungsbehörde RTR im Herbst Gespräche mit den Internetprovidern, und die EU hat sich der Frage ebenfalls angenommen.

 

Da wie dort lässt sich sagen: „Die Diskussion startet erst." So ist etwa noch unklar, wie weit sich eine etwaige Bevorzugung eines einzelnen Anbieters mit dem freien Wettbewerb vereinbaren lässt. Außerdem warnen Expertinnen und Experten auch hierzulande vor dem Ende der unbegrenzten Möglichkeiten für Unternehmer im Netz.

 

„Damit läge die Innovationskraft nicht mehr bei den End-Usern, sondern bei den großen Telekomfirmen", weil nur die großen Fische sich zu Innovationen im Netz auch den nötigen Datenverkehr leisten könnten, gibt etwa „nic.at"-Geschäftsführer Robert Schischka zu bedenken. „Das war bisher Teil der Erfolgsgeschichte des Internet." Startup-Unternehmen, die sich zu Millionen-Unternehmen entwickeln können, werde es in einem Internet der zwei Geschwindigkeiten seltener geben, befürchtet er.

 

Zu bedenken sind allerdings auch die Unterschiede in der Netzversorgung Europas und der USA. Vor allem in ländlichen Regionen ist die amerikanische Versorgung im Vergleich zur hiesigen Infrastruktur veraltet und langsam. Auch das mobile Internet, ein Bereich, in dem Österreich Vorreiter ist, sei in den USA vergleichsweise schwach ausgebaut: „Unsere Breitbandversorgung ist sehr, sehr gut", betonte Schischka. In manchen Gegenden der USA seien viele Menschen auf einzelne Provider angewiesen und hätten keine Wahlmöglichkeit.

 

Die EU-Internet-Kommissarin Neelie Kroes hat sich bereits im April für eine Debatte zu dem Thema ausgesprochen. Sie zeigte sich Ende Juni „entschlossen, das Internet offen und neutral zu halten". In einer EU-weiten allgemeinen Konsultation, die bis 30. September läuft, werden Entscheidungsträger und Kunden unter anderem zu diesem Thema befragt.

PC-Nutzung am Arbeitsplatz setzt sich durch
Foto: APA/dpa - Im EU-Vergleich liegt Österreich auf Platz neun Der Computer ist zum zentralen Werkzeug am Arbeitsplatz geworden: Nach einer Umfrage des Fachverbands Bitkom arbeiten 61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig am PC. Bei einer ähnlichen Erhebung vor sieben Jahren waren es erst 44 Prozent, wie der Verband in Berlin mitteilte.

 

Im EU-Vergleich liegt Österreich mit einem Anteil von 52 Prozent auf Platz neun, Deutschland auf dem sechsten Platz hinter Ländern wie Finnland (71 Prozent), Schweden (68 Prozent) und Norwegen (66 Prozent). Schlusslicht ist Bulgarien, wo nur 20 Prozent der Beschäftigten regelmäßig am Computer arbeiten.

 

„Der PC gewinnt auch jenseits der typischen Bürojobs immer mehr an Bedeutung", erklärte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Selbst im verarbeitenden Gewerbe werde der Computer von 58 Prozent der Beschäftigten regelmäßig genutzt. Die höchste PC-Dichte gibt es aber in der Medien- und Kulturbranche mit 92 Prozent. Danach folgen die Energiebranche mit 82 Prozent und der Handel mit 71 Prozent. Am Bau ist der Computer am geringsten verbreitet: Hier arbeiten nur 28 Prozent der Beschäftigten am Computer.

Grazer Experten erforschen "Sicherheitsrisiko Handy"
Foto: APA/dpa - Datenschutz steht im Mittelpunkt Durch die Vielfalt der möglichen Anwendungen, die uns Mobiltelefone inzwischen bieten, nehmen auch die Sicherheitsrisiken zu. Dem Schutz vertraulicher Daten und damit der Privatsphäre gilt die Aufmerksamkeit eines europäischen Forscherteams unter der Leitung des Instituts für Informationsverarbeitung der Technischen Universität Graz.

 

Das Mobiltelefon ist mittlerweile zum elektronischen Assistenten für viele Lebenslagen geworden: „Die Menschen spielen am Handy, kaufen Konzerttickets oder verwenden es als Schlüssel bei Zutrittskontrollen. Bei jedem Vorgang werden Daten gespeichert, die es erlauben, Aktivitäten bestimmten Telefonen und damit konkreten Personen zuzuordnen", erläutert Kurt Dietrich vom Institut für Angewandte Informationsverarbeitung (IAIK) der TU Graz, die Problematik.

 

Heikel wird es, wenn die Privatsphäre einzelner Personen geschützt werden soll: „Wenn eine Person via Handy eine Zugangskontrolle passiert, genügt es etwa zu wissen, dass die Person die Erlaubnis hat, das Gebäude zu betreten. Nähere Informationen zur Person und ihren weiteren Aktivitäten werden nicht benötigt und sollen vertraulich bleiben", umreißt der wissenschaftliche Koordinator des neu gestarteten EU-Projekts SEPIA (Secure Embedded Platform with advanced Process Isolation and Anonymity Capabilities) das Spannungsfeld.

 

Im Rahmen des dreijährigen Projekts wollen die Forscher der TU Graz in Kooperation mit Unternehmen wie u.a. auch dem Halbleiterkonzern Infineon mehr Datensicherheit für künftige Generationen von Mobiltelefonen schaffen. „Der Schutz vertraulicher Daten steht in allen Entwicklungsstufen von Hard- und Software vom Design bis zum fertigen Produkt im Vordergrund", so Dietrich. Der Fokus der Forschungsarbeit am IAIK liegt dabei auf anonymitätserhaltenden Verfahren.

Forum Alpbach lädt wieder zu Technologiegesprächen
Das Europäische Forum Alpbach widmet sich heuer dem Generalthema „Entwurf und Wirklichkeit". Von 19. August bis 4. September wird eine Vielzahl hochkarätiger Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Tiroler Bergdorf über aktuelle Themen diskutieren.

 

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, Bundespräsident Heinz Fischer, zahlreiche Mitglieder der österreichischen Bundesregierung und Spitzenpolitiker aus dem Ausland wie der slowenische Staatspräsident Danilo Türk werden ebenso erwartet wie die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, EU-Kommissar Johannes Hahn und Siemens-Personalchefin Brigitte Ederer.

 

Hochrangig besetzt sind auch die Technologiegespräche (26. bis 28. August), an denen die Chemie-Nobelpreisträger Roger Y. Tsien und Jean-Marie Lehn teilnehmen. Zur Eröffnung werden unter anderen der Präsident der Industriellenvereinigung, Veit Sorger, und Verkehrsministerin Doris Bures am Podium sitzen. Thematisch reichen die Technologiegespräche von Robotik bis zu Energiesystemen.

 

SERVICE: Das Europäische Forum Alpbach im Internet: http://www.alpbach.org/

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria www.A1TelekomAustria.at

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at  

- UC4 Software www.uc4.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

27. November 2014
30. Oktober 2014
Maschinenzeitalter: Digitalisierung verändert nicht nur Industrie radikal