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EBC-Newsletter #15/2009
Marketing im Web 2.0-Zeitalter verunsichert Unternehmen
Foto: APA/Thomas Preiss - Bei der APA-EBC am 30. Juli 2009 diskutierten Expertinnen und Experten über den Kampf um Aufmerksamkeit im Online-Marketing und verändertes Zielgruppenverhalten im Zeitalter des Web 2.0. 
Im Bild v.l.n.r.: Dieter Zirnig (Hewlett-Packard), Thomas Karabaczek (APA-Austria Presse Agentur, Moderator), Géza Dunzer (WirschaftsBlatt), Carmen Hickl-Szabó (seeyou 3.0), Alf Netek (Kapsch AG), Ritchie Pettauer (datenschmutz.net), Yuki Sakurai (Diamons:dogs) und Peter Drössler (WKO)

Neue Web 2.0-Angebote wie Facebook, Twitter und Co. bringen viele heimische Unternehmen ins Grübeln: Soll man schnell mal auf der Welle mitschwimmen, den Trend zum Online-Marketing in diesem Bereich ignorieren oder zumindest abwarten, was daraus wird? Eines steht jedenfalls fest: Der Kampf um die Aufmerksamkeit der User wird härter, waren sich Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien einig.

 

Aufmerksamkeit erlangt im Social Web nicht der, der am lautesten oder am häufigsten schreit, gab sich Ritchie Pettauer, Berater und Blogger im Bereich Online-Marketing, überzeugt. Einer der zentralen Aspekte sei, über einen längeren Zeitraum im Dialog Kompetenz zu vermitteln. "Das kann nicht durch eine Kampagne mit Ablaufdatum aufgebaut werden", so Pettauer.

 

Durch das Web 2.0 würden mittelfristig die klassisch getrennten Unternehmensbereiche Werbung, Marketing und Kundenbeziehungsmanagement verschmelzen und damit einen tiefgreifenden organisatorischen Wandel auslösen. Deshalb sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren seiner Ansicht nach - neben dem richtigen Kontext für die eigenen Werbemaßnahmen - die laufende Optimierung der gesamten Vertriebskette von Werbeschaltungen über den Verkauf bis zur Nachbetreuung.

 

Es gebe zwar einen Kampf um die Aufmerksamkeit, dennoch sei der Online-Werbemarkt derzeit der einzige, der wachse. "Der Kuchen wird ständig größer", so Peter Drössler, Obmann des Fachverbands Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Österreich. Die Präsenz im Netz erfordere aber ein völlig anderes Denken als klassische Mediaplanung und eine ständige Weiterentwicklung der Online-Konzepte, weil kein anderes Segment des Werbemarktes so rasanten Veränderungen unterworfen sei. "Derzeit wird viel zu oft Moden gefolgt, ohne eine Strategie zu haben. Außerdem ist die Halbwertszeit der Lösungen, die funktionieren, sehr gering. Zuerst gab es einen Hype um Xing, dann sind alle zu Facebook gegangen", erklärte Drössler.

 

Massenbombardement "macht keinen Sinn"

Das Zielgruppenverhalten werde zunehmend unberechenbar, sagte auch Carmen Hickl-Szabó vom Beratungsunternehmen seeyou 3.0. Die Flucht in Massenbombardements über viele verschiedene Kanäle mache dennoch wenig Sinn. "Twitter & Co sind für ganz spezifische Zielgruppen und Messages perfekt. Doch nur, weil sich Internet und mobile Kommunikation in allen Schichten durchsetzen, heißt das noch lange nicht, dass sich das Kommunikationsverhalten im gleichen Tempo ändert", so Hickl-Szabó.

 

Notwendig für eine erfolgreiche Online-Kampagne seien "haargenaue Überlegungen" zu Zielgruppe, Konzept und Co. "Nur weil die Zutrittsbarrieren gesunken sind, glauben viele, dass weniger Vorarbeiten notwendig sind. Aber auch hier muss man sich im Vorfeld Gedanken machen." Wichtig sei zudem, Marketing "nicht unter der Käseglocke" zu betreiben. Um trotz der Nutzung neuer Medien nicht in traditionelles Verhalten abzugleiten, müssten die Betriebe "die Welt rund herum" - also etwa die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - miteinbeziehen.

 

Empfehlung "100-mal besser als jede Werbekampagne"

Die neuen Medien würden "unglaubliche Möglichkeiten" bieten, was auch die Unternehmen berücksichtigen müssten, ergänzte Alf Netek, Marketingexperte der Kapsch AG. "Menschen suchen Vorteile, und die muss ich ihnen bieten. Wenn mich jemand empfiehlt, ist das 100-mal besser als jede Werbekampagne", stellte Netek fest. Allerdings sollte vorher überlegt werden, wie das Informationsbedürfnis des Kunden bzw. der Kundin überhaupt aussehe. "Ziel muss es sein, dieses Bedürfnis zu erfüllen, egal über welches Medium. Denn die Struktur folgt der Strategie", so der Experte.

 

Klare Zieldefinition und sorgfältige Planung zählt auch Yuki Sakurai vom Webconsulter diamond:dogs zu den Voraussetzungen für das Schaffen von Mehrwerten, die Vertrauen und Beziehungen zwischen Unternehmen und Zielgruppen ermöglichen. Dazu stehen laut Sakurai verschiedenste Möglichkeiten, angefangen vom Blog bis zur eigenen Präsenz auf sozialen Plattformen, zur Verfügung. Andere Maßnahmen im Online-Marketing - wie etwa Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing - hätten durch den Trend zu Social Media aber nicht an Bedeutung verloren.

 

Virtuelle und reale Welten zusammenführen

Der Online-User erkenne "Keilertum" und sei verstimmt, verwies Dieter Zirnig von Hewlett-Packard auf bestehende Probleme in der Branche. Intelligentes Marketing im Netz nutze hingegen die Möglichkeiten, offene Dialoge mit unterschiedlichen Zielgruppen aufzubauen. "Die Königsdisziplin ist, diese Dialoge sowohl online als auch persönlich zu führen und damit virtuelle und reale Welten zusammenzuführen", sagte Zirnig.

 

Auf einen gewichtigen Vorteil von Internet-Kampagnen verwies Géza Dunzer, Anzeigenleiter Online beim WirtschaftsBlatt Verlag: "Im Printbereich ist eine Kampagne, wenn die Schaltung passiert, schon wieder vorbei. Online gibt es hingegen einen permanenten Prozess der Optimierung über den Kampagnenzeitraum hinweg." Allerdings müsse auch hier vor dem Start klar sein, wo die Reise hingehen soll.

 

Resümee des WKÖ-Vertreters Drössler: "Wenn ihr Produkt nicht interessant oder zu teuer ist, werden auch Facebook oder Twitter nichts nützen."

 

SERVICE: Fotos des Events sind hier abrufbar.

Handy-TV laut Medienforschern nicht mehr zu retten
Foto: APA/Fohringer - Das "Mäusekino" bleibt hinter den Erwartungen zurück

Das seit einigen Jahren von Endgeräte-Produzenten wie Nokia oder Samsung forcierte Handyfernsehen hat keine Zukunft, sagen finnische Medienexperten. Nach der bisher äußerst schleppenden Entwicklung des mobilen Mediums in mehreren Staaten seien dessen Erfolgsaussichten praktisch ausgereizt. Handy- und Medienanbieter hoffen hingegen - zumindest offiziell - teilweise noch.

 

Vor kurzem wurden Zahlen veröffentlicht, wonach in Finnland derzeit lediglich 16.000 Haushalte über fernseh-empfangsfähige Handys verfügen. Das liegt offenbar weit hinter den Erwartungen der Unternehmen. Studien der Universität Helsinki und des IT-Analyseinstituts Gartner zufolge ist es weder in Finnland noch europaweit gelungen, ausreichendes Interesse für die Mini-Glotze zu erwecken.

 

Die allerletzte Chance für das Handy-TV könnte die Fußball-WM 2010 in Südafrika sein, meint die Medienforscherin Carolina Milanese vom Gartner-Institut. Allerdings wurden die Hoffnungen der Strategen bereits bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland und bei der Euro 2008 in Österreich und in der Schweiz herb enttäuscht. Als Gründe für das sich abzeichnende Fiasko gilt neben technologischer Unzulänglichkeiten bei der Verbreitung längerer Sendungen vor allem das nicht funktionierende Zusammenwirken von Handy-Produzenten, Netzbetreibern und Medienanbietern.

 

Der zuständige Manager des größten finnischen Privatsenders, Jorma Härkönen von MTV3, erkennt zum Beispiel keinen Mehrwert darin, wenn Handy-Fernsehen ohne Zusatznutzen konsumiert werden kann: "Wir zahlen für nichts, was keinen Umsatz bringt." Die Netzwerkanbieter verlangen aber - anders als ursprünglich einkalkuliert - für die Ausstrahlung von Handy-TV separate Zusatzgebühren. Sie befürchten, dass die Kunden ansonsten auf andere gebührenpflichtige Dienste verzichten könnten.

 

Bei den in Finnland hinter der versuchten Etablierung von Handyfernsehen stehenden Unternehmen Nokia und Digita will man das Scheitern des Projekts dagegen noch nicht wahrhaben: "Wir produzieren die ganze Zeit weitere End- und Zusatzgeräte für alle Preisklassen", sagte ein Nokia-Sprecher der finnischen Nachrichtenagentur STT. Auch der digitale Netzbetreiber Digita hofft immer noch, ein für Kunden und Anbieter funktionierendes Geschäftsmodell auf die Beine zu stellen. Dieses soll eine Art monatliches Gebührenpaket für verschiedene Dienste sein, welches das Handy-TV beinhalten würde.

 

Beim finnischen Telekomanbieter Elisa glaubt man aber sowieso nicht mehr an einen Erfolg des Fernsehens per Mobiltelefon und setzt stattdessen auf individuell auswählbare Dienste wie Video- oder Schlagzeilendownloads.

Höhere Mindestlöhne in IT-Branche
Foto: APA/dpa - Tarifabschluss für 35.000 Beschäftigte

Nach langem Tauziehen haben sich die Kollektivvertragspartner auf Gehaltserhöhungen für die Beschäftigten in der heimischen IT-Branche geeinigt. Der Abschluss betrifft rund 35.000 Personen. Die Mindestgehälter steigen ab 1. September 2009 in den verschiedenen Sparten dieser Branche zwischen 3,2 und 4,5 Prozent, teilten die Gewerkschaft und Unternehmervertreter mit.

 

Lehrlingsentschädigungen, Schichtzulage sowie die Rufbereitschaftspauschale werden um 3,5 Prozent erhöht. Ab 1. Jänner 2010 steigen die Mindestgehälter um 1,5 Prozent. Zudem wurde vereinbart, dass das Urlaubs- und das Weihnachtsgeld (13. und 14. Monatsgehalt) für alle Beschäftigten im Jahr 2010 einmalig um 10 Prozent erhöht werden.

 

Geeinigt haben sich die Verhandler auf eine Ausdehnung der Normalarbeitszeit auf 10 Stunden in organisatorischen Ausnahmefällen, wenn ein zeitgerechter Abschluss eines spezifischen Kundenprojektes durch einen erhöhten Arbeitsbedarf seitens der Beschäftigten gewährleistet werden soll, wie es in der gemeinsamen Mitteilung heißt.

 

In Schichtarbeitsmodellen kann bei arbeitsmedizinischer Unbedenklichkeit der Durchrechnungszeitraum auf 56 Stunden ausgedehnt werden. Beim Zuschlag bei Mehrarbeit von Teilzeitkräften wird der Durchrechnungszeitraum auf 4 Monate erweitert.

"Wiener Zeitung" mischt bei "help.gv.at" mit
Foto: APA/Screenshot - One-Stop-Shop-Portal für Unternehmer geplant

Die "Wiener Zeitung" übernimmt am 1. September die redaktionelle Leitung des Behörden-Informationsportals "http://help.gv.at". Auf der Internetplattform können seit 1997 Infos über Behördenwege zu rund 100 Lebenssituationen wie etwa Schwangerschaft, Heirat oder den jährlichen Steuerausgleich eingeholt werden. Ab 1. Jänner 2010 betreibt die Zeitung außerdem im Auftrag der Republik ein neues One-Stop-Shop-Portal für Unternehmer.

 

Das Behörden-Informationsportal bleibt aber weiter in der Hand des Bundeskanzleramts, hielt Manfred Matzka, Sektionschef im Bundeskanzleramt, fest. Bisher waren unternehmenstechnische Angelegenheiten ebenfalls unter "help.gv.at/business" abrufbar. Dieser Bereich soll künftig abgespalten und zu einem "echten Unternehmensportal ergänzt" werden, sagte der Geschäftsführer der "Wiener Zeitung", Karl Schiessl, der APA. Wie der neue Onlineauftritt heißen soll, werde derzeit noch überlegt, so Schiessl.

 

Software und Design für die Websites werden weiterhin vom Bundesrechenzentrum kommen, die Mitarbeiter der "Wiener Zeitung" sind für den Inhalt zuständig, sagte der Geschäftsführer. Für den neuen Aufgabenbereich hat die "Wiener Zeitung" ihr Personal um fünf Mitarbeiter aufgestockt, die allerdings nicht im Stammhaus am Wiedner Gürtel sondern am Minoritenplatz beim Frauenministerium untergebracht sind. Die Leitung des Teams hat Rechtsexpertin Barbara Auracher-Jäger inne.

 

Die Juristin will "help.gv.at" auf längere Sicht "juristisch und redaktionell auf neue Beine stellen", vorerst soll es aber so bleiben, wie es ist. Das Unternehmerportal, das sich vor allem an Klein- und Mittelunternehmen sowie Ein-Personen-Unternehmen richtet, werde der "help.gv.at"-Website nachempfunden. Zu finden sind dort ab Jänner Informationen zum Beispiel darüber, wie ein Gewerbe anzumelden ist oder wie man zu einer Steuer- oder Sozialversicherungsnummer kommt.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Senactive www.senactive.com 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

31. Juli 2014
26. Juni 2014
Experten: Tourismus steht vor digitalen Herausforderungen

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