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17. Juni 2013, 13:22
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23. Mai 2013, 14:18
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EBC-Newsletter #24/2007
Fachsimpeln, feiern, Freundschaften pflegen
APA/Luzia Strohmayer - APA-MultiMedia lud zur alljährlichen EBC-Weihnachtsfeier im Haus der Musik

APA-MultiMedia lud zur alljährlichen EBC-Weihnachtsfeier im Haus der Musik

 

Im stimmungsvollen Innenhof des Hauses der Musik in Wien feierte die Branche gestern, Mittwoch Abend, den traditionellen Jahresausklang der E-Business-Community (EBC). Gastgeber APA-MultiMedia freute sich über mehr als 250 Gäste, die der Einladung zum Abschluss des siebenten Jahres der Veranstaltungsreihe gefolgt waren.

 

Wolfgang Vyslozil, Vorsitzender der APA-Geschäftsführung, wagte in seiner Begrüßung einen Blick in die Zukunft auf das Jahr 2008: Neben neuen Kanälen wie Video und Podcast betonte er dabei vor allem die Fußball-Europameisterschaft: „Wir können davon ausgehen, dass sowohl die Medien als auch die Entwickler von multimedialen Applikationen diese Chance nutzen werden, um neue und attraktive Services für ihre Kunden zu entwickeln", ist der Medienmanager überzeugt.

 

Mit weihnachtlichen Köstlichkeiten des Restaurants cantino feierten und diskutierten die Gäste anschließend noch bis spät in die Nacht. Mit dabei waren unter anderem: Gerhard Handler (Geschäftsführer diamond:dogs group), Michael Hlava (Kommunikationsleiter Austrian Research Centers), Oliver Krizek (CEO Navax Consulting), Peter Morawetz (Geschäftsführer Albatros Verlag), Michael Lang (Chefredakteur APA), Rudolf Horvath (Geschäftsführer APA-IT) sowie Marcus Hebein (Leiter APA-MultiMedia).

Lobbyisten fordern Investitionsanreize für KMU
Foto: APA/pressefotos.at/T. Preiss - ICT-Austria-Präsident Fischer sieht enormen Nachholbedarf

Österreichische Kleinbetriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern haben im Jahr 2006 lediglich 1.700 Euro pro Person für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ausgegeben. In Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten wurden hingegen rund 3.900 Euro pro Mitarbeiter investiert, ergibt eine aktuelle Studie. Diese Diskrepanz schmälere die Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe (KMU), ist die Lobbyorganisation ICT Austria überzeugt und fordert deshalb einen Steuer- und Bildungsfreibetrag.

 

"Die Entwicklung der IKT-Ausgaben in Österreich ist alles andere als erfreulich. Das reale Wachstum liegt bei einem Prozent und kann daher nicht mehr mit dem Wirtschaftswachstum mithalten. Besonders bei Kleinbetrieben führt dies zu einem Wertschöpfungsverlust", fasste Andreas Kreutzer, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Kreutzer Fischer & Partner, die Ergebnisse der Studie bei einer Pressekonferenz zusammen. Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern würden zwar rund 87 Prozent der heimischen Unternehmen ausmachen, seien aber nur für 15 Prozent der IKT-Ausgaben verantwortlich.

 

Als Gegenmaßnahme wird in der Studie ein Förderprogramm vorgeschlagen, das für Klein- und Mittelbetriebe Anreize schaffen soll, in IKT zu investieren. Am wirkungsvollsten sei ein Steuerfreibetrag in der Höhe von 20 Prozent bzw. eine Steuerprämie von neun Prozent für zusätzliche IKT-Ausgaben. Basis ist der Investitionszuwachs des abgelaufenen Jahres im Vergleich zum Durchschnitt der drei vorangegangenen Jahre. "Es sollen aber nicht nur abschreibfähige Investitionen gefördert werden, sondern auch der laufende Aufwand, wie etwa in Anspruch genommene Beratungen, Dienstleistungen oder Schulungen", sagte Kreutzer.

 

Außerdem umfasse das Paket die steuerliche Unterstützung von betrieblichen Ausgaben für Weiterbildung im IKT-Bereich durch einen Bildungsfreibetrag von 20 Prozent. Um den speziellen Charakter einer KMU-Förderung zu unterstreichen, könnte die Förderung mit 60.000 Euro pro Unternehmen und Jahr gedeckelt werden. Kosten soll das Paket rund 41 Mio. Euro, wobei dadurch zusätzliche IKT-Ausgaben in Höhe von 550 Mio. Euro angestoßen und 4.400 Arbeitsplätze geschaffen werden, so Kreutzer.

 

Unterstützung für das Förderpaket kommt naturgemäß von der Branchenplattform ICT Austria, die die Studie in Auftrag gegeben hat. "Im Regierungsübereinkommen ist davon die Rede, dass Österreich weltweit auf Platz drei im IKT-Bereich vorstoßen soll. In den vergangenen Jahren sind wir in allen einschlägigen Rankings aber nur mehr im Mittelfeld zu finden. Da ist noch viel zu tun", ergänzte Rudolf Fischer, ICT-Austria-Präsident und Festnetz-Chef der Telekom Austria. "Der Herr Finanzminister soll so lieb sein und sich einen Schubs geben", stellte Fischer klar, an wen die Forderung nach dem "bescheidenen Förderprogramm" adressiert ist.

 

Die Branchenplattform ICT Austria betreibt seit Oktober 2006 Lobbying für Investitionen in IT-Infrastruktur, wie den Ausbau der Breitbandverbindungen. Mitglieder sind Alcatel-Lucent, das Bundesrechenzentrum, Ericsson, Kapsch, Microsoft, Siemens und Telekom Austria.

Bundessparte übt massive Kritik an Vorratsdatenspeicherung
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Die geplante Vorratsdatenspeicherung - also die umstrittene Aufbewahrung von Kommunikationsdaten - stößt bei Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), auf wenig Gegenliebe. "Die Speicherdauer von einem Jahr ist viel zu lange, die Kosten für die Wirtschaft sind enorm und was mit den Datenbergen passiert, weiß keiner", so Pollirer bei einer Pressekonferenz in Wien.

 

Die Telekomunternehmen hätten für die bisherigen Überwachungsmaßnahmen bereits rund 25 Mio. Euro in Infrastruktur investiert, der laufende Betrieb schlage zusätzlich mit jährlich fünf Mio. Euro zu Buche. Bei der Vorratsdatenspeicherung würden sich diese Beträge vervielfachen, befürchtet der Spartenobmann. Eine Speicherdauer von sechs Monaten sei mehr als ausreichend, da 95 Prozent der bisherigen Anfragen einen Zeitraum von drei Monaten betreffen würden. "Wozu ein ganzes Jahr notwendig ist, wissen wir nicht, und stellen uns daher die Frage nach der Sinnhaftigkeit", sagte Pollirer.

 

Die EU-Richtlinie sieht ein Mindestmaß von sechs Monaten vor, Innenminister Günther Platter (V) hatte in der Vergangenheit eine Dauer von einem Jahr gefordert. Gespeichert sollen vorerst nur Kommunikationsdaten des Telefonverkehrs werden, also wer wann mit wem gesprochen hat, aber keine Gesprächsinhalte. Internet und E-Mails sind erst ab 2009 betroffen, wie es auch die EU-Richtlinie vorsieht. Zuletzt hatte sich der Präsident des Verfassungsgerichtshofes (VfGH), Karl Korinek, gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen.

Experten treten für Zerschlagung von Google ein

Die weltgrößte Internet-Suchmaschine Google sollte aufgespalten werden. Das ergibt eine Studie der TU Graz, die mit Unterstützung des Infrastrukturministeriums durchgeführt und kürzlich im Internet veröffentlicht worden ist. Autor und Informatik-Professor Hermann Maurer zufolge gefährdet Google nicht nur unsere Wahrnehmung der Realität, sondern auch die bestehenden Wirtschafts- und da vor allem die Kapitalmarktmechanismen.

 

Pro Monat werden laut dem internationalen Marktforschungsunternehmen ComScore weltweit 61 Milliarden Suchabfragen im Internet abgesetzt, 37 Milliarden davon über Google. Jeder Internetnutzer sucht damit im Durchschnitt nach 81 Begriffen monatlich. In Österreich wird Google laut Austrian Internet Monitor bereits von fast 95 Prozent der User verwendet. "Jeder, der die Situation betrachtet, muss sich dessen bewusst sein, dass Google in noch nie da gewesener Art Macht angehäuft hat und damit unsere Gesellschaft in Gefahr bringt", sagte Maurer zur APA.

 

In der Studie glauben die Autoren nachgewiesen zu haben, dass Google eng mit Wikipedia zusammenarbeitet. Während bei Google für willkürlich gewählte deutschsprachige Suchbegriffe in 70 Prozent der Fälle Wikipedia das erste Suchergebnis darstellen würde, seien es bei Yahoo 50 Prozent, bei Altavista 45 Prozent und bei Microsoft Live nur 21 Prozent. Entspreche die "Google-Wikipedia-Version der Realität" nicht der Wirklichkeit, bestehe die große Gefahr, dass das "Googeln" nach Information zu einer verzerrten Wahrnehmung führe, die sich durch das "Google-Copy-Paste-Syndrom", wie es einer der Autoren nennt, rasch vervielfältige.

 

Gleichzeitig ergibt die Untersuchung, dass Google beinahe universelles Wissen angehäuft habe, was auf der Welt gerade geschieht. Mit diesem Wissen könne das Unternehmen an den Börsen ohne Risiko Aktien kaufen und verkaufen. In manchen Bereichen sei es Google mittlerweile möglich, die Entwicklung vorauszusagen. Spieltheoretisch basiere Handel jedoch auf dem Faktum, dass niemand über alle Informationen verfüge und daher manchmal verliere und manchmal gewinne. "Jeder Spieler, der nie verliert, gefährdet daher die Grundfeste des Kapitalmarktes", heißt es in der Studie.

 

SERVICE: Die komplette Studie ist unter http://www.iicm.edu/iicm_papers/dangers_google.pdf abrufbar.

Virenjäger Kaspersky warnt vor Chaos im Internet

Der russische IT-Sicherheitsspezialist Kaspersky Lab erwartet durch die rasant steigende Computer-Verbreitung in den schon jetzt am häufigsten für Attacken verantwortlichen Ländern China, Russland sowie Lateinamerika eine deutliche Verschärfung der Sicherheitsrisiken im Web. "Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, könnte es in den kommenden Jahren zu einem ziemlichen Chaos im Internet führen", erklärte Vorstandschef Eugene Kaspersky vor Journalisten in Moskau.

 

Die aktuelle Bedrohungslage sei mit den relativ sicheren Straßen in europäischen Hauptstädten vergleichbar, künftig eher mit der Situation in Sao Paulo. "Vielleicht wird man sich dann nur noch auf bekannten Seiten oder in geschützten Bereichen des Internets bewegen und unbekannte meiden", so Kaspersky. Gerade Länder, in denen Computer und Onlinezugänge bisher noch wenig Verbreitung gefunden hätten, seien im Bereich Cyberkriminalität sehr aktiv. "Daher frage ich mich, ob Aktionen wie der 100-Dollar-Laptop in Afrika gut sind oder nicht", sagte der bisherige Entwicklungschef, der erst kürzlich die operative Führung des Unternehmens von seiner Ex-Frau Natalya Kaspersky übernommen hat.

 

Europa müsse darauf reagieren, denn "die EU ist eine Vereinigung von Opfern. Die Täter sitzen woanders". Cyberkriminalität habe sich zu einer Industrie entwickelt, die nicht nur professionelle Produkte und Services anbietet, sondern auch neue Interessenten anspricht. "Das C-to-C-Geschäft - damit meine ich Criminal-to-Criminal - ist inzwischen größer als die komplette Antivirus-Industrie. Klar, die zahlen ja auch keine Steuern", gab sich der 42-jährige Manager überzeugt. Vor kurzem habe jemand mit Phishing - also gefälschten E-Mails, die auf präparierte Seiten führen - eine Bank in wenigen Tagen um mehr als eine Million Euro erleichtert. "Aber die Finanzinstitute verschweigen das aus Angst vor einem Imageschaden. Die geben das Geld einfach den Kunden zurück und verbuchen die anfallenden Kosten", so Kaspersky im Gespräch mit der APA.

 

Dem derzeit heftig diskutierten Einsatz einer behördlichen Online-Fahndung, also dem sogenannten "Bundestrojaner", könnten die Softwareanbieter wenig entgegensetzen. "Dazu müsste uns ein Sample zur Verfügung gestellt werden, was die Geheimdienste klarerweise nicht machen. Wenn außerdem lediglich ein paar Rechner mit dem Trojaner infiziert sind, werden wir ihn wahrscheinlich nicht entdecken. Und falls doch, wissen wir ja gar nicht, dass es sich um den Bundestrojaner handelt", sagte Kaspersky. Auf die Frage, ob es die Cyberkriminellen den Behörden so einfach machen würden, meinte er: "Die Dummen werden eingesperrt. Es gibt aber auch viele Clevere." Laut Angaben des Unternehmens ist der Bundestrojaner "fast fertig" und soll in Kürze auch für Mobiltelefone und PDAs (Personal Digital Assistants) bereit stehen.

Bildtext:

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- ANECON Software Design und Beratung GmbH www.anecon.com

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- DIMOCO Direct Mobile Communications GmbH www.dimoco.at

- DMVÖ Dialog Marketing Verband Österreich www.dmvoe.at

- economyaustria economyaustria.at

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Hewlett Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NextiraOne www.nextiraone.at

- SER Solutions Österreich GmbH www.ser.at

- T-Mobile Austria www.t-mobile.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

27. Juni 2013
24. Mai 2013
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22. März 2013
Experten: Politik hat digitale Hürde noch nicht genommen

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