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Blackberry schreibt wieder schwarze Zahlen
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18. Dezember 2014, 15:08
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17. Dezember 2014, 14:15
Apple setzt sich bei iPod-Musik durch
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EBC-Newsletter #16/2013: Ankündigung zum nächsten Event
Second Screen: Wie sich mitmachen statt zuschauen durchsetzt

Fernsehen ist inzwischen vielen Menschen zu langweilig, wenn nicht nebenbei noch per Smartphone, Tablet-PC oder Laptop diverse Interaktionsmöglichkeiten genutzt werden können. Dieser Trend zum zweiten Bildschirm (Second Screen) ist inzwischen so stark ausgeprägt, dass der Austausch mit dem Publikum nicht nur für die traditionellen TV-Sender zum Pflichtprogramm wird.


Derzeit sind viele TV-Nutzer noch parallel online, um E-Mails zu lesen oder im Internet zu surfen. Sie beschäftigen sich also mit Dingen, die nichts mit dem laufenden Programm zu tun haben. Immer mehr halten aber auch ihre Freunde auf Facebook oder Twitter über das gerade stattfindende Fußballmatch auf dem Laufenden, rufen Informationen zur neu gestarteten Serie im Internet ab oder diskutieren parallel zu Polit-Talks in sozialen Medien mit.


Welche Veränderungen ergeben sich durch den Trend zum Second Screen? Wer profitiert davon und wo geht die Reise hin? Was heißt das für die Medien- und Werbebranche? Und welche Rolle spielen dabei soziale Netzwerke?


Darüber diskutieren Expertinnen und Experten am 22. August im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien u.a.: Friederike Müller-Wernhart (Mindshare), Stefan Mey (WirtschaftsBlatt) und Alexander Szlezak (Gentics). 

Datum: Donnerstag, 22. August 2013
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Forscher untersuchten Herdentrieb im Internet
APA/dpa - Positive Bewertungen üben Sogwirkung aus Beim Bewerten von Inhalten im Internet folgen Menschen einem Herdentrieb. Kommentare, die bereits positiv bewertet wurden, sammelten häufiger weitere Zustimmung ein als Äußerungen ohne diesen Vorsprung, fanden Forscher aus Israel und den USA in einem Experiment heraus.


Die Experten untersuchten eine Internet-Plattform, auf der Nutzer Links zu Nachrichten oder lustigen Geschichten teilen und diskutieren. Dabei können sie die Kommentare anderer Nutzer mit einer positiven oder einer negativen Bewertung versehen, einem sogenannten Upvote oder Downvote. Welche Seite sie untersuchten, teilten die Forscher „aus rechtlichen Gründen" nicht mit. Nach diesem Prinzip funktioniert etwa die Diskussionsplattform Reddit, laut dem Analysedienst Alexa eine der 200 meistbesuchten Webseiten weltweit.


Die Wissenschafter beobachteten über fünf Monate mehr als 100.000 Kommentare auf der untersuchten Seite. Dabei manipulierten sie die erste Bewertung einiger Kommentare: Manche erhielten ein automatisches Plus, andere ein Minus. Es zeigte sich: Wurde ein Kommentar zuerst positiv bewertet, zog er weitere Unterstützung an. Solche Kommentare hatten am Ende eine um ein Viertel höhere Bewertung als Vergleichskommentare ohne künstlichen Vorsprung. „Die kleine Manipulation einer einzigen positiven Erstbewertung führte aufgrund des sozialen Einflusses zu einer signifikant höheren Gesamtbewertung", heißt es im Fachmagazin „Science".

 

Bei einer negativen Erstbewertung beobachteten die Forscher einen Ausgleichseffekt. Die nächste Bewertung war oft positiv - offenbar wollten andere Nutzer den schlechten Eindruck der ersten Bewertung ausgleichen. „Während sich positiver Einfluss ansammelt und eine Tendenz zu Bewertungsblasen aufweist, wird negativer Einfluss von der Menge der Nutzer korrigiert", fassen die Forscher ihre Ergebnisse zusammen. Generell zogen Kommentare, die schon eine Bewertung aufwiesen, weitere Bewertungen an. Diese Effekte könnten auch bei Wahlumfragen, Börsenkursen und Produktempfehlungen im Netz eine Rolle spielen, vermuten die Wissenschafter.

Android-Marktanteil auf fast 80 Prozent gestiegen
APA/EPA - Samsung hält Löwenanteil bei Handys mit Google-System Nach mehr als einem halben Jahr ohne ein neues iPhone-Modell beherrscht das Google-Betriebssystem Android den Smartphone-Markt mehr denn je. Im zweiten Quartal liefen nahezu vier von fünf ausgelieferten Computer-Telefonen mit Android, wie die Marktforschungsfirma IDC berichtete. Der iPhone-Marktanteil sank hingegen von 16,6 Prozent im Vorjahresquartal auf 13,2 Prozent.


Zum Jahresende könnte Apple wieder etwas aufholen: Im Herbst kommt die Zeit für eine neue iPhone-Generation, laut Medienberichten arbeitet der Konzern auch an einem günstigeren Modell. Microsofts Windows Phone reichte ein Marktanteil von 3,7 Prozent für den dritten Rang. Der Smartphone-Pionier Blackberry hat auch nach dem Start seines neuen Betriebssystems schwer zu kämpfen: Der Marktanteil sank binnen eines Jahres von 4,9 auf 2,9 Prozent.


Innerhalb des Android-Ökosystems kommt nach wie vor niemand an Samsung heran: Gut 39 Prozent der Geräte mit dem Google-System werden laut IDC von den Südkoreanern verkauft. Der zweitplatzierte einheimische Rivale LG liegt abgeschlagen bei 6,5 Prozent, Aufsteiger Lenovo kam auf 6,1 Prozent.

Tablet-PCs in Shops und Restaurants im Kommen
Kapsch AG/APA-Fotoservice/Hinterramskogler - Trend aus den USA schwappt auf Europa über Immer öfter setzen Geschäfte und Restaurants Tablets ein. Während in den USA iPads und Co. schon fix in den Verkaufsprozess integriert sind und vielfach das ganze Kassensystem ersetzen, dienen sie in Österreich oft nur als reine Informationsquelle für den Kunden. Jetzt springt auch McDonald's auf den Zug auf. 15 heimische Filialen werden mit iPads bestückt.


Gäste können die Geräte (kostenlos) zum Surfen oder Spielen nutzen - und McDonald's Werbung darauf schalten. Betreut wird das von der Wiener Firma Kapsch BusinessCom, die sich in Österreich als einziges Unternehmen Apple Authorized System Integrator nennen darf. Das ist die höchste Apple-Zertifizierung, die dazu berechtigt, Produkte in Business-Umgebungen zu integrieren.


Bei McDonald's „haben wir eine ‚wartungsfreie' Lösung geschaffen", sagte Bernhard Bruckner, Portfolio Manager von Kapsch, zur APA. Über eine zentrale Steuereinheit können die Geräte auf Knopfdruck zurückgesetzt werden. Einmal am Tag passiert das automatisch. Tauchen dazwischen Probleme auf, können entweder die McDonald's-Mitarbeiter den Reset-Knopf drücken oder sich an Kapsch wenden.


Kapsch hofft, bald weitere Firmen aus dem Handel oder der Hotellerie mit ähnlichen iPad-Lösungen servicieren zu können. „Im After-Sales-Bereich steckt noch sehr viel Potenzial drin", sagte Bruckner. Hierzulande seien Tablets noch wenig in den Geschäftsprozess integriert. Der Trend aus Amerika beginne aber schön langsam überzuschwappen. Bisweilen dienen die iPads in österreichischen Geschäften und Restaurants eher der Unterhaltung.

Das Geschäft mit Tablet-Kassen ist hingegen riesig - und wächst weiter. Einer Studie der Technologie-Umfragefirma IHL Group zufolge wird der nordamerikanisch Markt mit mobilen Verkaufsstellen (Hardware und Software) heuer die 2-Billionen-Dollar-Grenze übersteigen. 28 Prozent aller Einzelhändler in Nordamerika wollen sich noch heuer eine moderne Kasse anschaffen. Bis 2017 werden der IHL-Prognose zufolge 3,6 Millionen Tablets an amerikanische Händler und Gastronomiebetriebe ausgeliefert sein.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 http://www.a1.net/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- evolaris next level GmbH http://www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH http://www.gentics.com

- Kapsch http://www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH http://www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH http://www.samsung.com/ 

- Technische Universität Wien http://www.tuwien.ac.at/

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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28. November 2014
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