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Vodafone macht sich schlanker
Der britische Mobilfunkriese Vodafone will mit einer Neustrukturierung seine Schlagkraft verbessern. Auf Druck der Börse werden die ...
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Erholung für Telekommärkte in Osteuropa ab 2011
Die Telekommärkte Mittel- und Osteuropas (CEE) sind im zweiten Quartal langsamer geschrumpft als bisher, eine Erholung erwartet ...
09. September 2010, 11:05
Datensicherheit wird bei Cloud Computing wichtiger
Ob Mail, Facebook oder einfach nur Surfen: Für die meisten Menschen in den Industrieländern ist ein Leben ohne Internet nicht mehr ...
EBC-Newsletter #6/2008: Einladung zum nächsten Event der E-Business-Community
Vorteile vor Ort: Wie regionalisierte Dienste Internet und Handy erobern

GPS am Mobiltelefon, Navigationshilfen im Auto und Online-Kartenmaterial zeigen es vor: Ortsbezogene Informations- und Kommunikationsdienste - eventuell kombiniert mit Social-Networking-Features - bringen den Usern einen deutlichen Mehrwert.

 

Allerdings ist von den ursprünglich als „Killer-Applikation" beworbenen Angeboten noch wenig zu sehen. Auf den Standort abgestimmte Dienste (Location Based Services - LBS) fristen bisher ein Nischendasein, obwohl ihnen schon seit vielen Jahren eine große Zukunft vorausgesagt wird. Ein zumindest in Österreich neuer Trend ist Geo-Tagging, das die physikalische Welt bzw. den geographischen Standort mit Informationen und Angeboten verbindet - beispielsweise am Handy oder im Web.

 

Was kommt nach „Kinderortung", mobilen Stadtführern und ortsbezogenen Online-Spielen? Welche Möglichkeiten bieten sich für die Werbebranche? Wie lässt sich mit entsprechenden Angeboten Geld verdienen und gibt es dafür konkrete Geschäftsmodelle? Auf welche Plattformen und Technologien kann man zurückgreifen, um seinen Kunden entsprechende Dienste zu ermöglichen? Oder ist diese Entwicklung nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zum „gläsernen Bürger"? Darüber diskutieren Experten am 27. März im Wiener Haus der Musik.

 

Es diskutieren u.a.: Josef Kauer (Microsoft), Sanja Boltek (Kapsch CarrierCom), Thomas Hinterleithner (Gavitec AG), Peter Hofbauer (DIMOCO), Gerald Klima (APA-IT) und Alexander Szlezak (Gentics).

 

Datum: Donnerstag, 27. März 2008
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Regierung will Österreicher ins Internet bringen
 - Die Regierung startet eine neue Online-Offensive. Wer noch keinen Zugang zum Internet habe, sei "von einem ganzen Orbit von Möglichkeiten ausgeschlossen. Hier könnte eine Trennlinie in der Bevölkerung entstehen", sagte Bundeskanzler Alfred Gusenbauer zum Auftakt einer neuen Branchen-Initiative mit dem Titel "Internetoffensive Österreich".

 

Laut Vizekanzler Wilhelm Molterer beruht bereits ein Drittel des heimischen Wirtschaftswachstums auf IT- und Kommunikationstechnologie (IKT). Daher sei der Ausbau auch wichtig für das Ziel der Vollbeschäftigung. An der neuen "Internetoffensive Österreich" beteiligen sich 150 Interessensvertretungen und Unternehmen, darunter auch der ORF und die APA-IT.

 

Geplant ist, Österreich im Ranking der Top-IKT-Länder ins Spitzenfeld zu bringen, die private Nutzung des Internets und die Breitband-Verbreitung zu erhöhen, Barrieren und Hemmschwellen im Internet ab- und Österreich als Forschungsstandort für IKT-Technologien auszubauen. Die Industrie will bis Oktober Vorschläge ausarbeiten, die Kanzler und Vizekanzler dann als "Österreichische Internetdeklaration" übergeben werden und als Grundlage für die IKT-Strategie der Regierung dienen sollen.

IT ist Stärkefeld der Wiener Wirtschaft
Foto: APA/dpa - Branche erwirtschaftet 20 Mrd. Euro Umsatz Der Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist ein wichtiges Stärkefeld des Wirtschaftsstandortes Wien. Das geht aus einer Studie der KMU Forschung Austria sowie des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung hervor. 5.300 Unternehmen erwirtschaften demnach 20 Mrd. Euro Umsatz, das sind fast 70 Prozent der österreichweiten Wertschöpfung dieser Branche.

 

"Wir sind auch international sehr gut unterwegs", erklärte Wiens Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner anlässlich eines Besuchs im Forschungszentrum Telekommunikation Wien (ftw). So gehören in Wien acht Prozent der Unternehmen zum IKT-Bereich, in München nur fünf Prozent. Dafür will man sich die bayerische Landeshauptstadt beim Clustermanagement, London bei der Wettbewerbs- und Innovationsstrategie und Helsinki etwa bei der Ausbildung zum Vorbild nehmen.

 

Von Alexander Kuchar (Mobilkom) und Karl Kubiczek (Kapsch) gab es Lob für die Zusammenarbeit von Firmen und Forschern im Zentrum. Dabei wurden Projektbeispiele präsentiert, darunter "Point-to-Discover", wodurch das Mobiltelefon zum interaktiven Zeigestab wird. Richtet man das Handy beispielsweise auf ein Restaurant, kann die Speisekarte abgerufen werden.

Handy-TV soll aggressiv gepusht werden
Foto: APA/Fohringer - Mobilfunker zahlen Fixpreis pro Kunde und Monat Mobiles Fernsehen über den technischen Standard DVB-H könnte in Österreich doch noch rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft kommen. Die EURO 2008 sei ein "realistisches Ziel", meinte Bertold Heil, Leiter der internationalen Mobile-TV-Projekte bei Media Broadcast vor Journalisten.

 

Lange hat das Unternehmen, dem kürzlich die Lizenz für den Betrieb der österreichischen DVB-H-Plattform zugesprochen wurde, allerdings nicht Zeit. Die Europameisterschaft läuft am 7. Juni an und außerdem hat das ausgebootete Konsortium Mobile TV Infrastruktur GmbH Beschwerde beim Bundeskommunikationssenat eingelegt. In einem ersten Schritt sollen dennoch bis Anfang Juni die neun Landeshauptstädte und damit 40 Prozent der Bevölkerung versorgt werden.

 

Man gehe mit der "Bereitschaft zu einem großen Risiko" auf den Austro-Markt, meinte Heil hinsichtlich des Geschäftsmodells. "Die Preisgestaltung ist bewusst aggressiv gestaltet, um auf der Mobilfunkseite das Geschäft anzukurbeln", so der Manager. Das Unternehmen finanziert - im Unterschied zu anderen ins Rennen gegangenen Bewerbern - den Aufbau der Infrastruktur großteils aus eigener Tasche. Den Programmaggregatoren (derzeit One und 3) wird ein Fixpreis pro Kunde und Monat verrechnet. Erst dieses Preismodell habe eine Beteiligung an Handy-TV sinnvoll gemacht, betonten Vertreter der Mobilfunker.

 

Erfahrungen in anderen Ländern hätten gezeigt, dass die Konsumenten mobiles Fernsehen aktiv nachfragen, meinte Alexander Koppel von 3. Auch in Österreich werde man die "kritische Masse", die bei einer Höhe von 200.000 bis 300.000 Gesamtnutzern liegt, bald erreichen, schätzt Koppel. Fest stehe, dass ab einer gewissen Reichweite vom Geschäft mit Handy-TV neben den Mobilfunkern auch die TV-Veranstalter und die sonstigen Sendungslieferanten profitieren werden.

Verkauf von iPhone in Österreich gestartet
Foto: APA/dpa - "Wegweisendes Internetgerät" oder Spielzeug? T-Mobile Austria bietet seit kurzem als exklusiver Vertriebspartner das "iPhone"-Handy von Apple an. Zu haben ist das Mobiltelefon in allen 39 T-Mobile-Verkaufsstellen sowie in den Online-Shops des Handynetzbetreibers. Es kostet 399 bzw. 499 Euro inklusive 24-monatiger Vertragsbindung, die monatlichen Tarife betragen 39 bzw. 55 Euro.

 

T-Mobile Austria-Chef Robert Chvatal lobte das iPhone als "sensationelle Kombination von einem Handy mit 'Visual Voicemail', einem Breitbild-iPod und einem wegweisenden Internetgerät". Apples Einstieg in das Mobilfunkgeschäft war von einem globalen Hype begleitet worden, wobei es einen enormen Run der Netzbetreiber auf den Exklusivdeal mit Apple gegeben haben soll.

 

Die Mobilkom Austria zeigte sich, nachdem sich der Zuschlag für T-Mobile abzeichnete, wenig angetan vom iPhone. "Es ist ein nettes Spielzeug mit einer tollen Oberfläche. Aber es ist kein 3G-Handy und daher für Europa zu schwach. Außerdem ist das Business-Modell von Apple, das Telefon an ein Netz zu binden, eine Knebelung. Ebenso die Beschränkung von Diensten", so Mobilkom-Chef Boris Nemsic. One-Boss Michael Krammer meinte: "Ob es so die Masse erreichen wird, bezweifle ich. Apple muss sich an Europa anpassen."

Wirtschaft protestiert gegen Internetüberwachung
Foto: APA/dpa-Zentralbild - Kritik an Ineffizienz und Kosten

Bundestrojaner, Sicherheitspolizeigesetz (SPG) und Vorratsdatenspeicherung: Während sich der Aufschrei der Bürger eher in Grenzen hält, wird der Protest der Wirtschaft inzwischen lauter. Neben datenschutzrechtlichen Bedenken verweisen Internetprovider, Mobilfunker und Wirtschaftskammer vor allem auf die hohen Kosten, die durch die Maßnahmen entstehen. T-Mobile, Freewave, Silver Server und die Grünen haben sogar schon eine Klage gegen das SPG beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) eingebracht.

 

Kritik kommt aktuell vom Verband der österreichischen Internet Service Provider (ISPA) und der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer (WKÖ-BSIC). Sie sprechen sich gegen die Erweiterung der derzeitigen (Sicherheitspolizeigesetz) sowie gegen die geplanten Überwachungsmaßnahmen (Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung) aus und verweisen auf Unklarheiten bei Begriffsdefinition, technischer Umsetzbarkeit, Kostenersatz und Datenschutz. Außerdem könnte die Verunsicherung der Bürger zu einer rückläufigen Internet-Nutzung führen, wird befürchtet.

 

ISPA-Präsident Roland Türke deponierte bei einer Pressekonferenz ein klares Nein zur Vorratsdatenspeicherung, die Umsetzung wäre "rausgeschmissenes Geld". Er verwies auf eine an der Uni Wien durchgeführte Studie, wonach die Maßnahme extrem ineffizient sei und die Ergebnisse in keiner Relation zum Eingriff in die Grundrechte stünden. Mittels simpler Verschlüsselungs-Technik oder Webmail wäre es für Anwender relativ einfach möglich, weiterhin unbemerkt via E-Mail zu kommunizieren. Laut Studien-Autor Ludwig Gansterer könnten die Kosten für einen Internetprovider mit 500.000 Kunden im ersten Jahr rund eine Million Euro und etwa die Hälfte für die weiteren Folgejahre betragen.

 

Zwar unterstütze man grundsätzlich die Idee von präventiven Sicherheitsmaßnahmen, sagte WKÖ-BSIC-Obmann Hans-Jürgen Pollirer zur im Dezember von der Koalition verabschiedeten SPG-Novelle. Allerdings gebe es zahlreiche "Grauzonen". So sei etwa unklar, wer Auskunft verlangen darf oder was man mit dem Begriff "konkrete Gefahrensituation" meine, in der es zur Datenweitergabe kommen darf. Kritisch sieht Pollirer auch die Erweiterung des Kreises der Auskunftspflichtigen, beispielsweise auf Betreiber von Webshops. Der WKÖ-BSIC-Obmann pocht außerdem auf den Ersatz für die durch das SPG entstehenden Mehrkosten.

Weltweite Datenmenge wächst jährlich um 60 Prozent
Der Welt steht laut einer Studie eine Explosion des Datenvolumens bevor. Dem Marktforscher IDC zufolge wird das "digitale Universum" bis 2011 jährlich um 60 Prozent auf dann 1.800 Exabyte (1,8 Bill. Gigabyte) anwachsen. Das entspreche einer Verzehnfachung gegenüber 2006, hieß es.

 

Im vergangenen Jahr habe die weltweit verfügbare Datenmenge bereits 281 Exabyte (281 Mrd. Gigabyte) betragen. Treiber dieser rasanten Entwicklung seien vor allem die Verbreitung von Digitalkameras und das digitale Fernsehen. Einen weiteren Beitrag leisten soziale Netzwerke und Überwachungs-Dienste, ergibt die im Auftrag des IT-Dienstleisters EMC erstellte Studie.

 

Die Marktforscher sprechen in der Studie auch von einem "digitalen Schatten". Dieser entstehe durch Daten, die etwa bei der Benutzung einer Kreditkarte oder eines Handys, bei der Übermittlung von Gesundheitsdaten oder einer gespeicherten Websuche entstehen. Der digitale Schatten jedes Einzelnen sei mehr als doppelt so groß wie die Informationen, die jeder täglich aktiv erzeugt.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

 

- ANECON Software Design und Beratung GmbH www.anecon.com
- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com
- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc
- DIMOCO Direct Mobile Communications GmbH www.dimoco.at
- DMVÖ Dialog Marketing Verband Österreich www.dmvoe.at
- economyaustria economyaustria.at
- Gentics Software GmbH www.gentics.com
- Hewlett Packard www.hp.com/at
- IT Solution GmbH www.itsolution.at
- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net
- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria
- NAVAX Consulting AG www.navax.at
- NextiraOne www.nextiraone.at
- SER Solutions Österreich GmbH www.ser.at
- Telekom Austria www.telekom.at
- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at
- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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