24. Oktober 2014, 11:13
Microsoft startet stark ins neue Geschäftsjahr
Der US-Software-Riese Microsoft kommt bei seiner Erneuerung voran. Im ersten Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um ein Viertel ...
23. Oktober 2014, 12:08
Nokia mit deutlichem Umsatzplus
Der finnische Telekommunikationskonzern und ehemalige Handy-Weltmarktführer Nokia hat am Donnerstag ein durchwachsenes drittes Quartal ...
23. Oktober 2014, 11:18
Telekom nach drei Quartalen tief in Verlustzone
Die teilstaatliche Telekom Austria, Tochter der mexikanischen America Movil, hat im dritten Quartal 2014 zwar wie erwartet ein deutlich ...
EBC-Newsletter #7/2012: Einladung zum nächsten Event
Start-ups - Wie digitale Senkrechtstarter ihre Chance in Österreich nutzen

Ideen bzw. Initiativen gibt es viele und auch der Startschuss für innovative Jungunternehmen fällt häufig in Österreich. Dann wandern viele aus oder scheitern am nächsten Schritt - oft aus Mangel an Unterstützung und Kapital.

 

Wie Start-up-freundlich ist Österreich? Welche Möglichkeiten haben junge Menschen hierzulande? In welchen Bereichen gibt es besonders kreative Talente? Was heißt das für den Standort und wie profitieren die etablierten Player am Markt davon?

 

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten am 26. April im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Andreas Tschas (STARTeurope), Christian Buchsteiner (Styria Media Group), Rainer Haberl (headingforparty) und Markus Roth (WKO).

 

Datum: Donnerstag, 26. April 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Mobilfunker erwarten Daten-Explosion
Grafik: APA - Datenübertragung stieg 2011 um 75 Prozent

Die österreichischen Mobilfunkbetreiber gehen davon aus, dass der Datenverkehr in den nächsten Jahren explosionsartig zunehmen wird. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sind die Smartphones, durch die sich das Nutzerverhalten der Handykunden völlig verändert hat.

 

2011 ist die Menge der übertragenen Daten in Österreich um drei Viertel auf 43,54 Mio. GB angewachsen - weltweit soll sich die Datenmenge bis 2015 versiebenfachen, so die Erwartung. Um diesen Bedarf decken zu können, treibe die Mobilfunkbranche den Ausbau der vierten Mobilfunk-Generation LTE voran, sagte Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter bei einer Pressekonferenz in Wien.

 

Für diese Entwicklung müsse man sich jetzt vorbereiten, insbesondere durch die Vergabe der "digitalen Dividende II", so Ametsreiter in seiner Funktion als Präsident der Interessenvertretung FMK (Forum Mobilkommunikation). Gemeint ist damit die Nutzung des Frequenzbereichs unter 800 MHz. Die erste "digitale Dividende" ist das 800-MHz-Band, das durch die Umstellung des analogen Fernsehens auf den digitalen Sendebetrieb frei geworden ist.

"Ein Smartphone generiert ca. 50-mal mehr Datenverkehr als ein Handy", erklärte Ametsreiter. Beim Laptop entstünde wiederum rund 25-mal mehr Traffic als beim Smartphone. In Österreich werde es daher heuer zu einer Intensivierung des LTE-Ausbaus auf den bestehenden Frequenzen kommen, danach auch auf der 800-er Frequenz. "Wir rechnen damit, dass Wien und auch die Landeshauptstädte und große Ballungszentren bis 2015 voll versorgt sind", das seien 30 bis 33 Prozent der Bevölkerung. Bis 2020 soll dann ganz Österreich mittels LTE abgedeckt sein.

Rasante Entwicklung zum Alltagsgut
Die Anzahl der SIM-Karten in Österreich ist im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 12,9 Millionen gestiegen. "Das heißt, dass im Durchschnitt jeder Österreicher über eineinhalb SIM-Karten verfügt", sagte FMK-Vizepräsident Lothar Roitner. In den vergangenen 15 Jahren sei der Mobilfunk zu einem alltäglichen Gut für alle geworden. "Ich würde mich zu sagen trauen, dass in den letzten hundert Jahren keine Technologie eine derartig rasante Entwicklung gehabt hat", sagte Roitner.

Die vier Mobilfunkbetreiber haben derzeit etwa 11.800 Mitarbeiter, die ausstattende Industrie rund 2.500, das sei etwa das gleich Niveau wie vor einem Jahr, so Roitner. Zusammen mit vor- und nachgelagerten Bereichen generiere die Mobilfunkbranche insgesamt 30.000 Arbeitsplätze. Andererseits sei der Gesamtumsatz 2011 um 9,3 Prozent auf 4,35 Mrd. Euro zurückgegangen, das EBITDA um 4,8 Prozent auf 1,43 Mrd. Euro. Die Preise seien nach Berechnungen der Regulierungsbehörde RTR seit 2006 um 55 Prozent gefallen.

Technologie-Index: Österreich holte nur leicht auf
Foto: APA/dpa - Anschluss noch nicht gefunden

In Sachen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) hat Österreich die zuletzt verlorenen Plätze großteils nicht wiedergutmachen können. Im aktuellen Global Information Technology Report 2012 liegt Österreich nun auf dem 19. Platz, nachdem es im Bericht 2009/10 um vier Plätze auf Rang 20 abgerutscht war.

 

Der Wettbewerbsdruck im Telekombereich hingegen ist in keinem anderen der 142 untersuchten Länder so hoch wie in Österreich, geht aus einem Report des World Economic Forum (WEF) hervor. Für den Technologie-Index (Network Readiness Index, NRI) beurteilte das Weltwirtschaftsforum 53 Einzelkategorien, in einigen davon ist Österreich unter den besten zehn Staaten.

 

Neben der Bestnote im "Internet- und Telefoniewettbewerb" landete Österreich bei der "Verfügbarkeit von digitalem Content" auf Rang 4, mit einer Rate von 24 Prozent bei Softwarepiraterie an 5. Stelle, bei der "Intensität des lokalen Wettbewerbs" auf Platz 8 und bei den neuesten Technologien an 10. Position. Darüber gibt es nur in 12 Ländern mehr Mobilfunkverträge pro Einwohner als in Österreich.

Weltweit ist dem Bericht zufolge der Abstand zwischen den westlichen Staaten und Entwicklungsländern trotz Ausbau der IKT-Infrastruktur größer geworden, es sei eine digitale Kluft zu erkennen, heißt es. Schweden, gefolgt von Singapur, Finnland und Dänemark, führt die diesjährige Rangliste an. Die Schweiz (5.), die Niederlande (6.), Norwegen (7.) die USA (8.), Kanada (9.) und Großbritannien (10.) sind ebenfalls unter den Top 10. Deutschland liegt drei Plätze vor Österreich auf Rang 16.

Die meisten afrikanischen Länder weisen eine sehr mangelhafte Konnektivität auf. Als Gründe dafür nennt das WEF eine unzureichende Entwicklung der teuren IKT-Infrastruktur und mangelndes Know-how. Länder, die in neue Technologien investieren, konnten aber trotzdem nicht mit den Technologie-Vorreitern mithalten. Das wirkt sich laut WEF auf die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand aus. Auch die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) schafften es nicht unter die besten 50.

WEBTIPP: www.weforum.org/gitr 

Wirtschaftskammer rät zur Vorsicht bei Groupon und Co
Foto: APA/dpa - WKO-Merkblatt klärt über Risiken von Schnäppchen-Portalen auf

Der Wirtschaftskammer-Fachverband Gastronomie weist auf die Risiken bei Online-Gutscheinen hin. Als Warnung will man das Merkblatt, das demnächst an alle österreichischen Wirte verschickt wird, aber nicht verstanden wissen. "Wir wollen unsere Mitglieder informieren und die Funktionsweise der Online-Schnäppchenportale erklären", sagte der stellvertretende Fachverbands-Geschäftsführer, Gernot Liska zur APA.

 

Zuletzt war bekanntgeworden, dass sich die heimischen Gastronomie-Betriebe mit den Sonderangeboten oft finanziell übernehmen. In dem Merkblatt rät der Fachverband seinen Mitgliedern zur Vorsicht im Umgang mit Gutscheinportalen im Internet. Zu verhindern gelte es unter anderem, dass "Gutschein-Gäste Vollzahlern die Plätze versitzen", so Liska. Den Wirten rät er, das Angebot - einen sogenannten Deal - auf bestimmte Speisen und Getränke einzuschränken oder die Tage zu begrenzen, an denen der Gutschein gültig ist.

Liska hielt aber fest, dass solche Plattformen durchaus ein Vorteil für die Anbieter sein können, sofern man einige Punkte berücksichtigt. Das Merkblatt soll einerseits auf der Website der Wirtschaftskammer veröffentlicht werden und andererseits über die Fachgruppen in den Bundesländern direkt an die Mitglieder verschickt werden.

Neben Restaurant-Rabatten vermitteln die Schnäppchenportale auch viele Hotel- Wellness- und Beauty-Gutscheine. Das Konzept ist simpel: Jeden Tag bekommen die registrierten Nutzer per E-Mail neue Angebote mit Rabatten von 50 Prozent oder auch mehr. Für abgeschlossene Deals kassieren die Portale Provisionen, sie werben mit langfristiger Kundenbindung und versprechen den Unternehmen durch die Aktionen neue Kunden. Kritiker hingegen sprechen von einem nicht nachhaltigen Werbemodell und warnen vor Schnäppchenjägern.

Neben kleineren österreichischen Plattformen wie TeamDeal, DealLx oder DealHeute, ein Ableger der Gratiszeitung "Heute", sind die international tätige und mittlerweile börsennotierte Rabattplattform Groupon sowie der in Deutschland und der Schweiz aktive Online-Gutscheindienst DailyDeal die größten Player am heimischen Markt.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH www.samsung.com 

- SAP Österreich GmbH www.sap.com  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht